Wie Sie die richtige Rahmengröße für Ihr Fahrrad berechnen

Die Rah­men­größe ist ein wich­ti­ger Wert, wenn Sie ein Fahr­rad fin­den wol­len, das per­fekt zu Ihnen passt. Wie Sie Ihre ideale Rah­men­größe für jeden Fahr­rad­typ berech­nen, erfah­ren Sie hier.

Tape MeasureWenn Sie ein neues Fahr­rad kau­fen möch­ten, soll­ten Sie Ihre per­sön­li­che Rah­men­größe ken­nen. Denn wenn das Fahr­rad per­fekt zu Ihnen passt, haben Sie auf dem Fahr­rad eine gesunde Kör­per­hal­tung und kön­nen län­ger radeln, da es kom­for­ta­bles Fah­ren mög­lich macht.

Was ist die Rah­men­höhe?

Die Rah­men­höhe ist die Ent­fer­nung zwi­schen der Sat­tel­klemme und der Mitte der Tret­kur­bel. Anhand die­ser Größe kön­nen Sie erken­nen, ob das Fahr­rad zu Ihrer Kör­per­größe und zur Bein­länge passt. Beim Fahr­rad­kauf kön­nen Sie das Fahr­rad dann ein­fach nach der für Sie per­fek­ten Rah­men­höhe aus­wäh­len. Wenn Sie also wis­sen wol­len, wel­che Rah­men­größe für Sie rich­tig ist, kön­nen Sie dies in weni­gen Schrit­ten selbst her­aus­fin­den.

Mes­sen der Schritt­länge

Zuerst müs­sen Sie Ihre Schritt­länge ermit­teln. Das ist die Innen­bein­länge, sie wird von der Ferse bis in den Schritt gemes­sen. Und so gehen Sie dabei am bes­ten vor:

  • Sie benö­ti­gen einen Zoll­stock und eine Was­ser­waage, anstelle der Waage funk­tio­niert auch ein Buch.
  • Damit die Mes­sung beson­ders genau wird, zie­hen Sie sich am bes­ten bis auf die Unter­wä­sche aus, da eine Hose das Mess­er­geb­nis ver­fäl­schen könnte.
  • Mes­sen Sie die Länge aller­dings trotz­dem mit Schu­hen, schließ­lich fah­ren Sie auch mit Schu­hen Fahr­rad.
  • Klem­men Sie die Was­ser­waage nun mög­lichst waa­ge­recht zwi­schen die Beine und schie­ben Sie sie bis nach oben.
  • Dann kön­nen Sie mit dem Zoll­stock den Abstand zwi­schen der Ober­kante der Was­ser­waage und dem Fuß­bo­den mes­sen.

Rah­men­größe berech­nen

Mit der so ermit­tel­ten Schritt­länge kön­nen Sie die kor­rekte Rah­men­größe berech­nen. Dazu müs­sen Sie Ihre Schritt­länge in eine For­mel ein­set­zen: Schritt­länge x Fak­tor = Rah­men­höhe. Je nach Fahr­rad­typ und Ein­satz­ge­bie­tet unter­schei­det sich die benö­tigte Rah­men­höhe, daher gibt es für jeden Fahr­rad­typ einen eige­nen Fak­tor:

  • Moun­tain­bike: 0,57 (Ergeb­nis in cm) oder 0,226 (Ergeb­nis in Zoll)
  • Trek­kin­grad /​Cross­rad /​City­rad: 0,66 (Ergeb­nis in cm) oder 0,259 (Ergeb­nis in Zoll)
  • Renn­rad: 0,665 (Ergeb­nis in cm)

Fahrradtypen

Sollte das Ergeb­nis zwi­schen zwei Grö­ßen lie­gen, haben Sie die Wahl: Wenn Sie eher sport­lich unter­wegs sind, ent­schei­den Sie sich vor­zugs­weise für den klei­ne­ren Rah­men. Wenn Sie eher län­gere Tou­ren unter­neh­men, ent­schei­den Sie sich für den grö­ße­ren Rah­men. Denn wäh­rend kleine Rah­men sta­bi­ler und fle­xi­bler sind, schaf­fen grö­ßere Rah­men mehr Kom­fort und Ruhe beim Fah­ren.

Las­sen Sie sich im Zwei­fel von einem Fahr­rad­händ­ler bera­ten, um die indi­vi­du­elle Rah­men­größe für Ihr neues Fahr­rad fest­zu­stel­len. Denn nur mit einem pas­sen­den Fahr­rad fah­ren Sie effek­tiv, mit gesun­der Kör­per­hal­tung – und dau­er­haft mit mehr Spaß.

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