Spätestens bei der Ankunft auf dem Campingplatz kann sich entspannte Festival-Stimmung schnell in nerviges Gedränge verwandeln. Jeder versucht seinen optimalen Stellplatz zu finden, freie Flächen werden knapp und Autos stehen dicht an dicht.
Deshalb ist es wichtig, beim Parken auch mögliche Notsituationen zu berücksichtigen. Rettungswege und Zufahrten sollten jederzeit frei bleiben. Gerade nachts oder bei schlechtem Wetter kann es auf dem Campingplatz außerdem schnell unübersichtlich werden.
Dazu kommt: Was bei der Ankunft noch nach festem Untergrund aussieht, kann sich nach einem kräftigen Regenguss schnell in matschigen Boden verwandeln. Wer die Wahl hat, sucht sich deshalb möglichst einen ebenen Stellplatz in der Nähe befestigter Wege. Das erleichtert nicht nur die Abreise, sondern kann auch verhindern, dass das Fahrzeug nach starkem Regen im weichen Boden einsinkt.
Auch ein schattiger Stellplatz kann sich auszahlen. Er sorgt für angenehmere Temperaturen im Fahrzeug, das sich an heißen Tagen schnell aufheizen kann. Elektronik, Lebensmittel oder andere empfindliche Gegenstände sollten deshalb möglichst nicht im Auto bleiben.
Viele Festivalbesucher nutzen ihr Auto auf dem Festivalgelände auch als Rückzugsort oder überlegen, direkt darin zu übernachten. Ob das erlaubt ist, hängt vom jeweiligen Festival ab. Während einige Veranstalter das Schlafen im Auto auf ausgewiesenen Campingflächen erlauben, ist es auf reinen Parkflächen häufig nicht gestattet. Teilweise gibt es dafür spezielle Car-Camping- oder Wohnmobilbereiche.
Bevor es Richtung Bühne zum Konzert geht, lohnt sich noch ein prüfender Blick ins Auto. Schließen Sie das Fahrzeug ab und lassen Sie Wertsachen oder Taschen möglichst nicht sichtbar im Innenraum liegen. Sie können auf großen Festivalparkplätzen schnell die Aufmerksamkeit von Dieben auf sich ziehen.