Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen weichen und harten Drogen. Cannabis und Haschisch gehören dabei zu den weichen Drogen, während Kokain, LSD, Ecstasy, Amphetamine, Heroin – also auch Methadon – und andere bewusstseinsverändernde Drogen zu den harten Drogen zählen.
Beim Konsum von Cannabis am Steuer gilt der Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum als Ordnungswidrigkeit. Wer diesen überschreitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Kommt es aber zusätzlich zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs, beispielsweise durch Schlangenlinienfahren oder die Verwicklung in einen Unfall, kann auch das Fahren unter Einfluss von Cannabis als Straftat gewertet werden.
Für Fahranfänger gilt gilt dagegen ein absolutes Cannabis-Verbot. Der Grenzwert von 3,5 Nanogramm greift also nicht.
Das Fahren unter dem Einfluss harter Drogen dagegen zählt immer als Straftat und kann neben Bußgeldern, Punkten und Fahrverboten mit einer Strafanzeige geahndet werden, welche möglicherweise eine Freiheitsstrafe nach sich zieht.