Gebrauchtwagen für Senioren

Gebraucht­wa­gen für Senio­ren: Hoch, sanft und sicher

Im Alter sind Einstiegs- und Fahrkomfort oft wichtiger als Drehmoment und PS. Wir stellen vier Gebrauchtwagen vor, die für Senioren interessant sein könnten.

Die viel zitierte Weis­heit des Alters redu­ziert auch beim Auto den Blick aufs Wesent­li­che. Senio­ren müs­sen sich und ande­ren nichts mehr bewei­sen und brau­chen daher in der Regel weder sport­li­che Fahr­werke noch hohe PS-Zahlen. Mit den Jah­ren wer­den Werte wie Kom­fort und Über­sicht­lich­keit immer wich­ti­ger, doch die Kom­bi­na­tion aus bei­den fin­det sich nur sel­ten. Bequem­lich­keit bie­ten meist nur große Autos, denen es wie­derum an Über­sicht­lich­keit man­gelt, wäh­rend man in kom­pak­ten Fahr­zeu­gen meis­tens mit einer straf­fen Fede­rung und einer tie­fen Sitz­po­si­tion leben muss.

Ford Fusion
Unauf­fäl­lig, aber bequem und prak­ti­sch: Ford Fusion

Nicht von unge­fähr erfreuen sich der Golf Plus und die alten A- und B-Klasse-Modelle von Mer­ce­des bei älte­ren Auto­fah­rern gro­ßer Beliebt­heit. Doch es gibt auch weni­ger bekannte Alter­na­ti­ven.

Geheim­tipp: Ford Fusion

Einen ech­ten Geheim­tipp bil­det etwa der bis 2012 gebaute Ford Fusion, der mit sei­ner schlich­ten Optik im Stra­ßen­bild kaum auf­fällt, sich aber mit sei­ner vier Meter kur­zen Karosse, sanf­ter Fede­rung, leich­tem Ein­stieg, hoher Sitz­po­si­tion und simp­ler Bedie­nung ideal für Senio­ren eig­net. Und preis­wert ist er oben­drein: Gepflegte Exem­plare mit gerin­ger Lauf­leis­tung sind schon ab 4000 Euro im Ange­bot.

Rücken­scho­ner: Opel Meriva

Opel Meriva
Rücken­freund­li­cher Raum­riese: Opel Meriva

Ähn­li­che Qua­li­tä­ten bie­tet der eine halbe Num­mer grö­ßere Opel Meriva. Dank 4,29 Meter Außen­länge bie­tet der Mini­van aus Rüs­sels­heim im Innen­raum aber deut­lich mehr Platz – und wer beim Auto­fah­ren mit Rücken­pro­ble­men zu kämp­fen hat, fin­det im geräu­mi­gen Opel Meriva viel­leicht sei­nen Traum­wa­gen: Nicht seri­en­mä­ßig, aber in vie­len Exem­pla­ren instal­liert sind ortho­pä­di­sch wert­volle Sitze.

Auch preis­lich ran­giert der Opel über dem Ford Fusion: Vier bis fünf Jahre alte und weni­ger als 100 000 Kilo­me­ter gelau­fene Meri­vas kos­ten rund 7000 Euro.

Zeit­ge­mäß: Fiat 500X

Fiat 500X
Sym­pa­thi­scher Alles­kön­ner: Fiat 500X

Eine zeit­ge­mäße Kreu­zung aus Mini­van und SUV ver­birgt sich hin­ter dem Fiat 500X. Der Ita­lie­ner sieht aus wie ein auf­ge­plus­ter­ter Fiat 500, war­tet aber mit deut­lich mehr Platz und Kom­fort auf, wirkt auch im Innen­raum auf Anhieb sym­pa­thi­sch und ist optio­nal sogar mit All­rad­an­trieb erhält­lich.

Doch seine Moder­ni­tät hat auch einen Nach­teil: Der 500X ist erst siet Anfang des Jah­res 2015 auf dem Markt und daher noch ver­hält­nis­mä­ßig teuer: Unter 13 000 Euro geht hier so gut wie nichts.

Hand­lich: Mazda CX-3

Mazda CX-3
Opti­sch und tech­ni­sch top: Mazda CX-3

Das­selbe gilt für den Mazda CX-3. Auch der 4,27 Meter kurze Japa­ner wird erst seit 2015 in Deutsch­land ver­kauft und ist noch dem­entspre­chend teuer, macht aber nicht nur opti­sch was her: Der höchst ansehn­lich gestylte Mini-SUV fährt sich trotz sei­ner hoch bau­en­den Karosse sehr hand­lich, ist wahl­weise mit Front- oder All­rad­an­trieb bestückt, lässt sich per Rück­fahr­ka­mera ohne große Ver­ren­kun­gen pro­blem­los ein­par­ken und ver­fügt optio­nal sogar über ein Head-up-Display – ein Novum in die­ser Fahr­zeug­klasse.