Regelmäßig kommt es im Straßenverkehr zu kleineren und auch größeren Unfällen. Einige Verkehrsteilnehmer werden dann zu Schaulustigen, welche neugierig Rettungs- bzw. Bergungsaktionen der hinzugerufenen Pannenhelfer, Polizei und Feuerwehr beobachten.
Besonders auffällig ist dies auf Autobahnen und Schnellstraßen: Hier unterbrechen Gaffer oft sogar die eigene Fahrt, um sich den Unfall aus der Nähe ansehen zu können. Bisweilen werden sogar Fotos oder Filme vom Unfall mit dem Handy gemacht – die sich später in sozialen Netzwerken oder in privaten Chats wiederfinden.
Der Gesetzgeber hat jetzt die Strafen fürs Gaffen deutlich verschärft: So soll insbesondere gewährleistet werden, dass die Rettungskräfte ungestört arbeiten können – und dass sich die Gaffer durch ihr Verhalten nicht auch noch selbst in Gefahr bringen. Zudem verletzen Gaffer die Privatsphäre der Unfallopfer in einem besonders sensiblen Moment.