Prüfen Sie vor dem Aufziehen den Zustand Ihrer Sommerreifen. Entscheidend ist vor allem die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Wird dieser Wert unterschritten, droht ein Bußgeld. Für ausreichende Sicherheit bei Nässe gelten mindestens 3 Millimeter Profiltiefe als sinnvoll. Mit abnehmendem Profil verlängert sich der Bremsweg deutlich, besonders bei starkem Regen.
Eine gesetzliche Altersgrenze für Reifen gibt es nicht. Dennoch altern Gummimischungen mit der Zeit und verlieren an Elastizität. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV, Sommerreifen nach spätestens sechs Jahren sorgfältig prüfen zu lassen und sie in der Regel nicht länger als sechs bis acht Jahre zu nutzen. Spätestens nach zehn Jahren sollten Reifen unabhängig vom Restprofil ersetzt werden.
Das Reifenalter können Sie selbst über die DOT-Nummer auf der Reifenflanke prüfen. Sie steht seitlich auf dem Reifen und endet mit einer vierstelligen Zahl. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche an, die letzten beiden das Produktionsjahr. Steht dort beispielsweise 3524, wurde der Reifen in der 35. Kalenderwoche eines Jahres mit der Endziffer 24 hergestellt.
Lassen Sie ältere oder beschädigte Reifen im Zweifel in einer Fachwerkstatt überprüfen.