Fahrangst betrifft nicht nur den daran leidenden Autofahrer, sondern auch die Mitreisenden. Bei einer Panikattacke hinter dem Steuer ist das Verhalten des Beifahrers mitentscheidend für den weiteren Verlauf.
Im besten Fall sind Beifahrer bereits im Vorfeld über die vorhandene Fahrangst informiert und können sich entsprechend auf die bevorstehende Fahrt einstellen.
Achten Sie als Beifahrer während der Fahrt darauf, ob beschriebene Angstsymptome auftreten und fragen Sie in regelmäßigen Abständen nach dem Befinden des Autofahrers.
Dabei ist es wichtig, den Autofahrer keinesfalls zu verurteilen, sondern ihm zu signalisieren, dass es in Ordnung ist, diese Angst zu spüren.
Nehmen Sie dabei Rücksicht auf den Autofahrer, denn dieser weiß meist am besten, in welcher Atmosphäre er sich leichter entspannen kann:
Der eine möchte vielleicht ein ruhiges Umfeld im Auto haben, damit er sich besser konzentrieren kann. Der andere möchte vielleicht Gespräche führen oder sich etwas erzählen lassen. Jemand drittes möchte vielleicht entspannte Musik auflegen.
Mit der richtigen Herangehensweise kann sich der Autofahrer weiterhin auf den Straßenverkehr konzentrieren, jedoch kreisen die Gedanken nicht mehr unentwegt um mögliche Horrorszenarien beim Autofahren.