Motorrad waschen: Am besten von Hand
Eingetrockneten, groben Dreck zuerst mit Wasser einweichen, dann den Motorradreiniger aufsprühen – denken Sie dabei auch an verstecktere Stellen und lassen den Reiniger gemäß angegebenen Einwirkzeit arbeiten. An sehr schmutzigen Stellen darf der Reiniger großzügiger aufgetragen werden. Motorradreiniger in Gelform haften übrigens besser am Bike als flüssige Reiniger.
Nach der Einwirkzeit heißt es, mit Schwamm und Wasser das Motorrad von Hand gründlich zu schrubben. Geben Sie dabei nicht zu viel Druck und waschen Sie den Schwamm immer wieder im Eimer aus, um den Lack oder andere empfindliche Stellen nicht mit kleinen Schmutzpartikeln zu zerkratzen.
Anschließend spülen Sie das Bike mit reichlich klarem Wasser ab, bis kein Schaum mehr zu sehen ist – achten Sie auch hier wieder auf verstecktere Ecken. Nützlich ist dabei ein Wasserschlauch, auf den Hochdruckreiniger sollten Sie dagegen lieber verzichten. Durch den hohen Druck können Dichtungen oder Kunststoffteile beschädigt werden, Wasser und Reiniger in die kleinsten Ritzen vordringen – und dort Korrosion verursachen. Mit dem Wasserschlauch und etwas Ausdauer beim Säubern sind Sie deutlich besser beraten.