E-Autos kommen mit einer Batteriefüllung den Herstellern zufolge modellabhängig zwischen 200 und 800 Kilometer weit. Allerdings nagen Verbraucher wie Klimaanlage, Licht und Car-Entertainment an den Akkus und jeder Kickdown verringert die Reichweite. Noch stärker als beim Verbrennerauto gilt: Der reale Verbrauch hängt von Fahrstil, Gelände und Umgebungstemperatur ab.
Aktuell gibt es mehr als 50.000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland.
Zum Nachladen muss der Stromer an die Steckdose – entweder an den Stromanschluss in der heimischen Garage oder an einen der gut 50.000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland. Die Infrastruktur ist immer noch nicht optimal, hat sich in den vergangenen Jahren aber stark verbessert und wird weiter ausgebaut.
Die Bundesregierung will das Netz bis 2023 so eng knüpfen, dass zwischen zwei Schnellladern maximal zehn Minuten Fahrtzeit liegen. Diese Hochleistungssäulen befüllen Akkus im Idealfall in weniger 30 Minuten auf bis zu 80 Prozent. Das Laden an einer ganz normalen 230-Volt-Steckdose dauert dagegen viele Stunden. Die Lösung für zu Hause ist daher meist eine Wandladestation (Wallbox), die den Ladevorgang signifikant verkürzt. Günstige Exemplare gibt es für 500 bis 600 Euro.