Die Urlaubsfreude ist ganz schnell vorbei, wenn der Reiseveranstalter Insolvenz anmelden muss – und dann die Reisenden nicht mehr unterbringen oder befördern kann. Unglücklich genug, wenn man in dieser Situation eine geplante Urlaubsreise nicht antreten kann. Schlimmer trifft es jedoch diejenigen, die sich aktuell auf Reisen oder im Urlaubshotel befinden, während diese Nachricht eintrifft. Sie sind dann mitunter im Reiseland auf sich alleine gestellt.
Dann kann die Insolvenz des Reiseveranstalters schnell zu einem finanziellen Problem für die Betroffenen werden. Etwa, wenn der Rückflug oder ein Ersatzhotel aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Wer gerade erst sein Erspartes für die Urlaubsreise ausgegeben hat, der kommt dann schnell an seine finanziellen Grenzen. Und die Insolvenz des Veranstalters kann nicht nur den Geldbeutel empfindlich belasten, sondern zehrt auch an die Nerven: Wer erstmal ohne Ansprechpartner im Ausland strandet, muss sich eventuell selbst um ein Ersatzhotel oder einen Rückflug kümmern. Dann ist es mit der Erholung endgültig vorbei.
Glücklicherweise kommen Insolvenzen bei Reiseveranstaltern nicht häufig vor – aber wenn es doch mal passiert, wie kürzlich bei Thomas Cook, steht der ACV an der Seite seiner Mitglieder und leistet aktiv Hilfe bei der Heimreise, wenn sie sich innerhalb des Geltungsbereiches der Schutzbriefversicherung befinden.