Wachmacher-Mythen beim Autofahren

Ich schaff das schon. Es sind nur noch ein paar Kilometer. Aussagen eines Autofahrers, der kurz davor ist einzuschlafen – und womöglich nie wieder aufwacht. Selbstüberschätzung beim Autofahren gefährdet bei einem Unfall nicht nur das eigene Leben, sondern womöglich auch das von weiteren Menschen. Wer müde ist, sollte schlafen und nicht hinter dem Steuer eines Fahrzeuges sitzen.

Vermeintliche Wachmacher

Schnelles Ankommen hat jedoch zu oft eine zu hohe Priorität.

Dies bestätigt eine Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates unter 1.000 PKW Fahrern.

Demnach denken fast die Hälfte der Autofahrer, dass sie Müdigkeit mit ihrer Erfahrung ausgleichen können.

Wir empfehlen Ihnen sich gut auf die anstehende Reise vorzubereiten und sich mit den potentiellen Gefahren eines Sekundenschlafes auseinander zu setzen.

Überschätzung der eigenen Fähigkeiten    Falsche Maßnahmen    
 
  • 45 Prozent glauben, Müdigkeit durch ihre Erfahrung ausgleichen zu können
 
 
  • 38 Prozent trinken koffeinhaltige Getränke
 
 
  • 43 Prozent meinen, den Zeitpunkt des Einschlafens vorhersehen zu können
 
 
  • 60 Prozent lassen frische Luft durch das Fenster rein
 
 
  • 17 Prozent fahren trotz ihrer Müdigkeit einfach weiter
 
 
  • 30 Prozent drehen die Musik vom Radio lauter
 

Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf!“

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) startete mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie dem ACV Automobil-Club Verkehr die Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer“.

Ziel der Kampagne ist es, auf die Gefahr von Müdigkeit am Steuer aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass langfristig vor allem das Sicherstellen eines gesunden Wechsels von Schlaf- und Wachzeiten und akut vor allem eine Pause mit einem Kurzschlaf und etwas Bewegung dagegen hilft.

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