Mit sinkenden Temperaturen und kürzeren Tagen verändern sich auch die Straßenbedingungen. Nässe, Nebel, Laub und tief stehende Sonne machen das Autofahren im Herbst anspruchsvoller, zudem steigt die Gefahr von Wildwechsel. Unsere Tipps zeigen, wie Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.
Glätte: Rutschgefahr auch über null Grad
Schon auf nasser Fahrbahn kann sich der Bremsweg deutlich verlängern, bei Glätte wird es noch heikler. Im Herbst droht Rutschgefahr nicht nur bei Frost. Feuchtes Laub auf der Straße beeinträchtigt die Bodenhaftung und verlängert den Bremsweg. Deshalb gilt besonders auf Nebenstrecken: Tempo reduzieren und aufmerksam fahren.
In ländlichen Gegenden erhöhen landwirtschaftliche Fahrzeuge das Risiko zusätzlich. Wenn Rüben oder Mais geerntet werden, gelangt oft Lehm auf die Straße, der bei Feuchtigkeit wie Schmierseife wirkt. Wer die ersten Erdklumpen sieht, sollte das Gas wegnehmen – meist folgt noch mehr. Außerdem kann sich in Senken oder auf Brücken bereits bei leicht positiven Temperaturen Reifglätte bilden.
► Das Wichtigste auf einen Blick