Führerscheinprüfung

So klappt's mit der Führerscheinprüfung

Die praktische Führerscheinprüfung ist der letzte Schritt zur Fahrerlaubnis. Wie Sie sich verhalten sollten und mit welchen Tipps die Prüfung gelingt, erfahren Sie hier!

Wenn die theo­re­ti­sche Prü­fung bestan­den ist, ist der Füh­rer­schein zum Grei­fen nah. Zuletzt muss nur noch die prak­ti­sche Füh­rer­schein­prü­fung absol­viert wer­den. Dabei muss der Fahr­schü­ler das in den Theorie- und Fahr­stun­den gesam­melte Wis­sen anwen­den und dem Prü­fer seine Fahr­tüch­tig­keit bewei­sen.

 

Für viele junge Fah­rer ist die Füh­rer­schein­prü­fung mit gro­ßer Auf­re­gung und Prü­fungs­angst ver­bun­den, schließ­lich ist es für die meis­ten eine völ­lig neue Situa­tion. Wenn Sie aller­dings wis­sen, was Sie erwar­tet und wie Sie sich ver­hal­ten soll­ten, ist es gleich viel ein­fa­cher.

Führerscheinprüfung

Tipps vor und wäh­rend der Füh­rer­schein­prü­fung

Bevor Sie die Füh­rer­schein­prü­fung antre­ten, müs­sen Sie genü­gend Zeit für die Fahr­aus­bil­dung ein­pla­nen und kei­nen vor­zei­ti­gen Abschluss erzwin­gen. Jeder lernt unter­schied­lich schnell, des­we­gen soll­ten Sie die Zeit in Kauf neh­men, die es braucht, bis Sie das ganze Wis­sen ver­in­ner­licht haben. Ihr Fahr­leh­rer kennt Ihren Aus­bil­dungs­stand und weiß am bes­ten, wann Sie für die Füh­rer­schein­prü­fung bereit sind. Zum Ende der Aus­bil­dung hin emp­fiehlt es sich, mit dem Fahr­leh­rer bereits einige Prü­fungs­fahr­ten zu simu­lie­ren.

Der Ter­min für die Prü­fung sollte so gewählt wer­den, dass es an die­sem Tag keine ande­ren Stress­fak­to­ren gibt, die Sie unter Druck set­zen könn­ten. So kön­nen Sie aus­ge­ruht und ohne Hek­tik zum Prü­fungs­ter­min erschei­nen. Wäh­len Sie eine Klei­dung, in der Sie sich wohl­füh­len und die beim Fah­ren nicht stört. Außer­dem müs­sen Sie nötige Unter­la­gen wie den Per­so­nal­aus­weis oder gege­be­nen­falls den alten Füh­rer­schein mit­brin­gen. Falls mög­lich, kön­nen Sie vor der Prü­fung das Auto lüf­ten.

Wäh­rend der Füh­rer­schein­prü­fung ist es voll­kom­men in Ord­nung, zu spre­chen. Wenn Sie also eine Anwei­sung oder Anmer­kung des Prü­fers nicht ver­stan­den haben, fra­gen Sie ruhig nach. Auch der Prü­fer möchte, dass Sie die den Füh­rer­schein bekom­men.

Das kön­nen Sie gegen Prü­fungs­angst tun

Auf­re­gung ist in einer Prü­fungs­si­tua­tion ganz nor­mal und auch bei der prak­ti­schen Füh­rer­schein­prü­fung nicht unge­wöhn­lich. Die Erfah­rung von Prü­fungs­angst hat wahr­schein­lich jeder schon ein­mal gemacht. Einige Tipps gegen die Auf­re­gung sol­len Ihnen jedoch hel­fen, deut­lich gelas­se­ner in die Prü­fung zu gehen.

  • Davor soll­ten Sie sich am bes­ten ent­span­nen und etwas tun, das Ihnen Freude berei­tet. Den­ken Sie nicht an die Prü­fung und an das, was alles pas­sie­ren könnte. Schon mit etwas Ablen­kung kön­nen Sie eine posi­tive Grund­ein­stel­lung gegen­über der anste­hen­den Prü­fung ent­wi­ckeln.
  • In ers­ter Linie gilt vor und wäh­rend der Prü­fung: Ruhe bewah­ren. Es ist wich­tig, dass Sie sich selbst nicht unter Druck set­zen oder von ande­ren unter Druck set­zen las­sen. Seien Sie selbst­be­wusst und zuver­sicht­lich, denn in den Fahr­stun­den haben Sie schon alles gelernt, was Sie wis­sen müs­sen. Nie­mand ist per­fekt, auch nicht in der Füh­rer­schein­prü­fung. Mit einem klei­nen Feh­ler sind Sie nicht gleich durch­ge­fal­len und mit einer guten Leis­tung kön­nen Sie den einen oder ande­ren Fehl­tritt auch schnell wie­der aus­glei­chen. Solange Sie gut vor­be­rei­tet sind, gibt es kei­nen Grund zur Sorge.

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