Egal, wo man sich befindet, seine eigenen Gedanken und Gefühle nimmt man immer mit. So auch den Stress, der sich im Alltag aufgebaut hat und oft bei der Autofahrt zum Vorschein kommt.
Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers, welche uns zu Höchstformen antreibt. Im Idealfall wird die Konzentration auf die bevorstehende Situation gelenkt, um diese zu überwinden. Befindet sich der Körper allerdings dauerhaft in dieser Alarmbereitschaft, kann das gesundheitsschädliche Folgen mit sich bringen und die Fahrleistung negativ beeinflussen.
Fakt ist, jeder Mensch ist anders. Daher reagieren Menschen unterschiedlich auf bestimmte Situationen, Nicht jeder Autofahrer wird aggressiv, sobald er hinterm Steuer sitzt. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel von erlernten Verhaltensmustern, der eigenen Persönlichkeit und die Wut auf andere, ohne dabei das eigene Benehmen zu reflektieren. Dieses Phänomen ist auch bekannt als driving anger, bei offenen Gewaltausbrüchen spricht man von road rage,
Im Stress ist man schneller bereit für riskantere Fahrmanöver, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Dabei gefährdet man nicht nur sich selber, sondern auch die anderen Straßenverkehrsteilnehmer. Bei solchen Auffälligkeiten werden daher ab einem gewissen Punkt MPUs (Medizinisch-Psychologische Untersuchungen) als bekannte Gegenmaßnahme angeordnet.