Grundsätzlich gilt: Im Alter von sechs Jahren sollte der Winterreifensatz spätestens erneuert werden. Falls Sie nicht sicher sind, wann die Reifen hergestellt wurden, erfahren Sie dies über die sogenannte DOT-Nummer (Department of Transportation) an den Reifenflanken. So können Sie das Alter problemlos nachlesen.
Doch nicht nur das Alter zählt. Auch der Zustand der Reifen sollte stets kontrolliert werden. In der Straßenverkehrsordnung ist für Autoreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben, das gilt für Sommer– und Winterreifen. Wenn die Profiltiefe also unter diesen Wert sinkt, sind die Reifen abgefahren.
In welchem Alter dies passiert, kommt natürlich auf das eigene Fahrverhalten an. Allerdings empfiehlt es sich, nicht zu warten, bis die Profiltiefe so weit gesunken ist. Unabhängig von der gesetzlichen Mindestprofiltiefe sind Reifen schon deutlich früher in einem schlechten Zustand und sollten ab vier Millimeter Restprofil ersetzt werden, da sich die Haftung des Reifens deutlich verschlechtert.
Neben der sehr wichtigen Profiltiefe kommt es beim Zustand des Reifens auch auf andere Schäden an. Wenn Sie Risse, Löcher oder andere Beschädigungen entdecken, sollten Sie unabhängig vom Alter ebenfalls über den Kauf neuer Reifen nachdenken. Winterreifen sind nicht unbegrenzt haltbar. Auch wenn die Profiltiefe im grünen Bereich liegt und das Auto nicht häufig gefahren wird, verschlechtert sich die Gummimischung mit zunehmendem Alter.