Eine leere Batterie ist seit Jahrzehnten die Hauptursache für eine Autopanne. Ist der Energiespeicher leer, startet der Motor nicht mehr, die Zentralverriegelung öffnet nicht und Licht gibt es auch keins. Dass die Probleme meist morgens auffallen, wenn man es eilig hat, macht das Ganze noch unangenehmer.
Mit einem Starthilfe- bzw. Überbrückungskabel und einem Hilfsfahrzeug ist es jedoch ohne großen Aufwand möglich, den Motor zu starten und in vielen Fällen auch die Batterie wiederzubeleben. Sollte kein zweites Fahrzeug zur Verfügung stehen, kann man auch auf ein Starthilfegerät zurückgreifen. Dabei ist wichtig, dass das Gerät ausreichend Leistung besitzt und für den jeweiligen Motor geeignet ist. Viele mobile Starthilfegeräte sind vor allem für Benzinmotoren und kleinere Dieselfahrzeuge ausgelegt.
Übrigens sind auch Elektroautos nicht vor Batterie-Pannen gefeit. Denn auch sie verfügen über eine normale 12-Volt-Starterbatterie, die für Steuerung und Start der großen Traktionsbatterie zuständig ist. Starthilfe kann ein E-Auto daher grundsätzlich empfangen. Als Spenderfahrzeug sind E-Autos in der Regel nicht vorgesehen oder nur unter bestimmten Herstellerauflagen erlaubt.
Unabhängig vom Fahrzeugtyp gilt: Ob und unter welchen Voraussetzungen Starthilfe erlaubt ist, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Vor der Starthilfe sollten daher die Betriebsanleitungen beider Fahrzeuge geprüft werden, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden und Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Herunterladen können auch Laien einfach Starthilfe geben.