Daher sollte sich jeder Fahrradbesitzer selbst schützen, so gut er kann, obwohl es keine hundertprozentige Sicherheit gibt: Professionelle Banden sind heute so gut ausgerüstet, dass sie auch das teuerste Schloss in kürzester Zeit knacken.
Trotzdem lässt sich mit ordentlichen Schlössern zumindest Gelegenheitsdieben das Handwerk erschweren. Die stärkste Gegenwehr leisten aufwendige Bügelschlösser, die laut Hersteller Abus sogar vor der gewaltfreien Schlossmanipulation, dem sogenannten „Lockpicking“ schützen.
Mehr Flexibilität beim Abschließen, aber etwas geringeren Schutz bieten hochwertige Panzerkabel und Kettenschlösser. Zusätzliche Sicherheit bietet eine Codierung des Fahrrads.
Dabei wird vom Fahrradhändler oder der Polizei zum Preis von rund 15 Euro die sogenannte Friedberger Eigentümer-Identifikations-Nummer (FEIN) mit einer Gravurmaschine oder einem speziellen Aufkleber am Fahrradrahmen angebracht.
Dieser erschwert fortan den Langfingern aufgrund der problemlosen Eigentümerverfolgung nicht nur den Weiterverkauf, sondern erhöht gleichzeitig die Abschreckungswirkung und damit die Hemmschwelle für potenzielle Diebe.