Diebe lauern prinzipiell überall. Sie sollten Ihr Fahrrad daher nicht in unbeobachteten Ecken oder dunklen Seitenstraßen abstellen. Machen Sie es den Dieben mit dem Schloss so schwer wie möglich – in der Regel muss es beim Stehlen nämlich schnell gehen. Wird das Fahrrad nicht mit dem Schloss fest an einem Ständer, Zaun oder einer Laterne fixiert, kann es innerhalb weniger Augenblicke in einem Lieferwagen verschwinden und wird später in aller Ruhe „entsperrt“. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Anbauteile nicht einfach abnehmbar sind – beispielsweise Sattel und Räder, die mit Schnellspannern gesichert sind. Hier ist zusätzlich ein flexibles Kabelschloss empfehlenswert, das Sie durch Räder und Sattelrahmen ziehen.
Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen liegt bei weniger als zehn Prozent. Wird ein gestohlenes Rad gefunden, sollte es seinem Eigentümer zugeordnet werden können. Dabei hilft neben der Rahmennummer vom Hersteller eine Codierung bei der Polizei oder dem örtlichen Fahrradhändler – entweder per Gravur in den Rahmen oder mit einem speziellen Aufkleber. Der Code aus einer individuellen Ziffern– und Buchstabenkombination kann etwa bei www.bikefinder.de in einer zentralen Nummernkartei gespeichert werden.