Das Standlicht dient dazu, ein geparktes Fahrzeug bei Dunkelheit oder schlechter Sicht erkennbar zu machen – etwa wenn es am Fahrbahnrand steht und aus 50 Metern Entfernung nicht gut sichtbar ist. Für den Fahrbetrieb reicht es jedoch nicht aus.
Tagfahrleuchten schalten sich bei vielen Fahrzeugen automatisch mit dem Motor ein und verbessern die Sichtbarkeit am Tag. Sie strahlen nach vorn, beleuchten aber nicht die Fahrbahn und ersetzen daher nicht das Abblendlicht. Meist schalten sie sich ab, sobald die Hauptscheinwerfer eingeschaltet werden.
Viele Fahrer verlassen sich auf die „Auto“-Stellung am Lichtschalter – bei Tageslicht wird dann oft nur das Tagfahrlicht aktiviert, das Rücklicht bleibt aus. Bei Nebel, Regen oder Dämmerung reicht das nicht aus: Hier sollte das Abblendlicht manuell eingeschaltet werden, um auch von hinten gut gesehen zu werden.
Übrigens: Seit 2011 dürfen in der EU nur noch Autos mit Tagfahrlicht neu zugelassen werden. In Deutschland ist dessen Nutzung nicht verpflichtend, in anderen Ländern dagegen schon. Klar ist: Licht am Tag erhöht die Sichtbarkeit – besonders bei wechselndem Wetter.