Wunsch-Kennzeichen

So bekommen Sie Ihr Wunsch-Kennzeichen

Jedes Fahrzeug ist mit einem Nummernschild gekennzeichnet. Was verschiedene Kfz-Kennzeichen bedeuten und wie Sie Ihr Wunschkennzeichen bekommen, erfahren Sie hier.

Wenn Sie ein Fahr­zeug anmel­den und es in Betrieb neh­men wol­len, ist ein Kfz-Kennzeichen unver­zicht­bar. Es dient nicht nur zur Kenn­zeich­nung des Fahr­zeugs und des Hal­ters, son­dern ist neben der Zulas­sungs­be­schei­ni­gung auch ein zusätz­li­cher Nach­weis für die Zulas­sung im Stra­ßen­ver­kehr. Das Kenn­zei­chen wird dem Fahr­zeug vor der Anmel­dung zuge­wie­sen. Dabei hät­ten die meis­ten Fah­rer am liebs­ten ein Wunsch-Kennzeichnen.

Wunsch-Kennzeichen reser­vie­renWunsch-Kennzeichen

Vor eini­gen Jah­ren noch hatte der Fahr­zeug­hal­ter kei­nen Ein­fluss auf das Auto­kenn­zei­chen. Heut­zu­tage kön­nen Sie sich Ihr per­sön­li­ches Kenn­zei­chen jedoch selbst aus­su­chen. Wunsch-Kennzeichen las­sen sich inzwi­schen näm­lich online reser­vie­ren und dabei fal­len nur geringe Gebüh­ren an. Bevor das Fahr­zeug ange­mel­det wird, ist die Reser­vie­rung über das Inter­net­por­tal der zustän­di­gen Zulas­sungs­stelle mög­lich. Das Wunsch-Kennzeichen ist dabei ein EU-Kennzeichen wie jedes andere. Für den Fah­rer hat es ledig­lich eine per­sön­li­che Bedeu­tung.

Online kön­nen Sie als Fahr­zeug­be­sit­zer selbst die ver­füg­ba­ren Buchstaben- und Zah­len­kom­bi­na­tio­nen für das Kenn­zei­chen durch­su­chen und indi­vi­du­elle Erken­nungs­num­mern ein­ge­ben. Lus­tige Wör­ter, Initia­lien oder Geburts­da­ten sind dabei beson­ders beliebt. Die Such­an­frage wird an die jewei­lige Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde wei­ter­ge­lei­tet und von die­ser über­prüft. Inner­halb kür­zes­ter Zeit sehen Sie, wel­che Kom­bi­na­tio­nen noch ver­füg­bar sind und nicht mit ande­ren Kenn­zei­chen über­ein­stim­men. Gege­be­nen­falls wer­den auch ähn­li­che Vor­schläge ange­zeigt, falls das gewünschte Kenn­zei­chen schon ver­ge­ben ist. Ist Ihr Wunsch-Kennzeichen jedoch noch ver­füg­bar, kön­nen Sie es pro­blem­los reser­vie­ren

Wie sieht ein Kfz-Kennzeichen aus?

Das Kenn­zei­chen besteht aus zwei wich­ti­gen Anga­ben, näm­lich dem Unter­schei­dungs­kenn­zei­chen und der Erken­nungs­num­mer. Das Unter­schei­dungs­kenn­zei­chen gibt an, in wel­chem Land­kreis und Ver­wal­tungs­be­zirk das Fahr­zeug zuge­las­sen ist. Städte wer­den dabei mit bis zu drei Buch­sta­ben gekenn­zeich­net. Um Fahr­zeuge jedoch ein­deu­tig unter­schei­den zu kön­nen, ist die Erken­nungs­num­mer wich­tig. Sie besteht aus einem oder zwei Buch­sta­ben sowie maxi­mal vier Zif­fern. Neben die­sen bei­den Kom­po­nen­ten fin­den außer­dem das Dienst­sie­gel und die Prüf­pla­kette Platz auf dem Kenn­zei­chen.

Son­der­kenn­zei­chen für Kraft­fahr­zeuge

Neben den regu­lä­ren Kenn­zei­chen gibt es für bestimmte Fahr­zeuge auch Son­der­kenn­zei­chen.

Wenn Sie ein Fahr­zeug nicht das ganze Jahr über anmel­den wol­len, ist ein Sai­son­kenn­zei­chen hilf­reich. Das ist vor allem bei Fahr­zeu­gen sinn­voll, die nur in einer bestimm­ten Jah­res­zeit genutzt wer­den. Auch Kurz­zeit­kenn­zei­chen beschrän­ken sich auf eine kurze Zeit­spanne und sind für Fahr­zeug­über­füh­run­gen oder Pro­be­fahr­ten vor­ge­se­hen. Sie sind höchs­tens fünf Tage gül­tig.

Auch für Old­ti­mer gibt es ein spe­zi­el­les Kenn­zei­chen, das H-Kennzeichen genannt wird. So wer­den in Deutsch­land his­to­ri­sche Fahr­zeuge gekenn­zeich­net. Das Fahr­zeug muss min­des­tens 30 Jahre alt sein, um das Num­mern­schild zu erhal­ten.

Ebenso gibt es seit der Ver­ab­schie­dung des Elek­tro­mo­bi­li­täts­ge­set­zes eigene Kenn­zei­chen für Elek­tro­fahr­zeuge.

Mit einem Wech­sel­kenn­zei­chen kön­nen zwei Fahr­zeuge auf nur ein Kenn­zei­chen zuge­las­sen wer­den. Dazu müs­sen die Fahr­zeuge der glei­chen Fahr­zeug­klasse ange­hö­ren. Das Wech­sel­kenn­zei­chen darf jedoch nicht gleich­zei­tig an bei­den Fahr­zeu­gen geführt wer­den.

Soge­nannte Aus­fuhr­kenn­zei­chen sind rechts mit einem roten Rand mar­kiert und die­nen aus­schließ­lich zu Über­füh­rungs­zwe­cken von Fahr­zeu­gen ins Aus­land.

Grüne Kenn­zei­chen wer­den vor allem für land­wirt­schaft­li­che Fahr­zeuge, Arbeits­ma­schi­nen oder Fahr­zeuge von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­wen­det.

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