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Tag des Fahr­rads: Das nervt Fahr­rad­fah­rer am meis­ten – YouGov-​Umfrage im Auf­trag des ACV Automobil-​Club Ver­kehr

Köln, 02.06.2017. Fahr­rad­fah­ren boomt: Es ist gesund, fle­xi­bel und die läs­tige Park­platz­su­che ent­fällt. Kein Wun­der, dass 64 Pro­zent in Deutsch­land das Rad sogar täg­lich nut­zen. Zum Tag des Fahr­rads (03.06.) hat der ACV die Deut­schen befragt, was sie am meis­ten nervt, wenn sie als Fahr­rad­fah­rer unter­wegs sind. Das sind die Ergeb­nisse der bevöl­ke­rungs­re­prä­sen­ta­ti­ven Umfrage im Auf­trag des ACV.

Platz 1: Unvor­sich­ti­ges Ver­hal­ten ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer

Das Ver­hält­nis zwi­schen Auto­fah­rern und Rad­fah­rern ist bekannt­lich ange­spannt. Kleine Ver­kehrs­kriege ent­la­den sich immer wie­der an Zebra­strei­fen und roten Ampeln. Dabei wer­den böse Bli­cke aus­ge­tauscht und der Ärger über den ande­ren wird in wil­der Ges­ti­ku­la­tion und Flü­chen aus­ge­drückt. Und das oft­mals aus gutem Grund: Auto­tü­ren wer­den ohne Schul­ter­blick geöff­net oder Rad­fah­rer miss­ach­ten rote Ampeln. Mit gro­ßem Abstand auf Platz eins nervt Fahr­rad­fah­rer das unvor­sich­tige Ver­hal­ten ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer. Ins­ge­samt 81 Pro­zent ärgern sich über das risi­ko­rei­che Ver­hal­ten von Auto– und Bus­fah­rern sowie Fuß­gän­gern.

Platz 2: Schlechte oder feh­lende Rad­wege

72 Pro­zent ärgern sich über die schlechte Rad­in­fra­struk­tur in Deutsch­land. Die Liste der Män­gel von Fahr­rad­we­gen ist lang: kaputte und zu schmale Spu­ren, fal­sche Spur­füh­run­gen und feh­len­der Win­ter­dienst. An vie­len Stel­len enden Fahr­rad­wege buch­stäb­lich im Nichts, enden abrupt oder feh­len gänz­lich.

Platz 3: Eine Fahr­rad­panne

Schal­tung kaputt, Glas­scher­ben ein­ge­fah­ren oder der E-​Bike-​Motor streikt – die Fahrt kann schnell ein ärger­li­ches Ende neh­men. Ins­ge­samt 68 Pro­zent der deut­schen Fahr­rad­fah­rer ärgern sich über eine Fahr­rad­panne.
Für sol­che Situa­tio­nen hat der ACV einen mobi­len Fahr­rad­ser­vice kos­ten­los in seine Mit­glied­schaf­ten inte­griert. Im Scha­den­fall orga­ni­siert die Not­ruf­zen­trale die mobile Pan­nen­hilfe vor Ort, den Trans­port des Fahr­rads zum Ziel– oder Wohn­ort und die Wei­ter­reise des Fahr­rad­fah­rers.

Platz 4: Risiko eines Fahr­rad­dieb­stahls

65 Pro­zent der Befrag­ten ärgern sich über das Risiko eines Fahr­rad­dieb­stahls. Im Jahr 2016 wur­den laut poli­zei­li­cher Kri­mi­nal­sta­tis­tik 332.486 Fahr­rä­der gestoh­len, die Dun­kel­zif­fer liegt noch höher und die Auf­klä­rungs­quote beträgt nach wie vor rund neun Pro­zent. Des­halb rät der ACV, ins­be­son­dere bei wert­vol­len Rädern, in gute Fahr­rad­schlös­ser zu inves­tie­ren, die den Die­ben das Hand­werk erschwe­ren.

Platz 5: Schlechte Mit­nah­me­mög­lich­keit des Fahr­rads in Bus und Bahn

Die Mit­nah­me­mög­lich­kei­ten des Rads im ÖPNV schei­tern nicht nur am Platz­man­gel, son­dern sind bei eini­gen Ver­kehrs­be­trie­ben zu bestimm­ten Zei­ten sogar ver­bo­ten. Auch zusätz­li­che Kos­ten bei der Fahr­rad­mit­nahme hal­ten die Men­schen davon ab, beide Ver­kehrs­trä­ger mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Über die Hälfte der deut­schen Fahr­rad­fah­rer (52 Pro­zent) emp­fin­det diese Ein­schrän­kung als ärger­lich.


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Risi­ko­rei­ches Ver­hal­ten ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer, schlechte Fahr­rad­wege und eine Fahr­rad­panne ner­ven Fahr­rad­fah­rer am meis­ten
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