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Ille­gale Auto­ren­nen: ACV for­dert här­tere Stra­fen für Raser

Der ACV Automobil-​Club Ver­kehr befür­wor­tet die Initia­tive. „Ille­gale Auto­ren­nen sind kein Kava­liers­de­likt, son­dern eine Straf­tat“, sagt Jür­gen Kog­lin, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher des ACV.

Die Raser spie­len mit dem Leben ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer und neh­men Gefähr­dung, Ver­letzte und sogar Getö­tete bil­li­gend in Kauf. Wir for­dern drin­gend mehr Kon­trol­len und här­tere Stra­fen für Teil­neh­mer ille­ga­ler Ren­nen. Wer sich unbe­dingt seine Rei­fen heiß fah­ren oder sein gan­zes Fahr­zeug demo­lie­ren will, hat dazu auf den lizen­sier­ten und geneh­mig­ten Stre­cken genü­gend Gele­gen­heit.“

Nach Auf­fas­sung des ACV muss für ver­ur­teilte Täter zudem die künf­tige Teil­nahme am Stra­ßen­ver­kehr über­prüft wer­den, bevor sie ihren Füh­rer­schein zurück­be­kom­men. Die Teil­nahme an ille­ga­len Stra­ßen­ren­nen wird bis­lang als Ord­nungs­wid­rig­keit ein­ge­stuft und mit einem Buß­geld von 400 Euro bestraft.

Die Zahl der Ver­kehrs­to­ten ist 2015 zum zwei­ten Mal in Folge gestie­gen. Ins­ge­samt 3.475 Men­schen ver­lo­ren auf deut­schen Stra­ßen ihr Leben.