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Weih­nachts­baum an Bord — So trans­por­tie­ren Auto­fah­rer ihre Tanne sicher nach Hause

Die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung macht für den Trans­port von Weih­nachts­bäu­men keine Aus­nahme: Damit das Auto mit dem Baum an Bord nicht zum „Gefahr­gut­trans­por­ter“ wird, rät der ACV Automobil-​Club Ver­kehr die Tanne gut zu sichern, Sicht­be­hin­de­run­gen zu ver­mei­den und den Stra­ßen­ver­kehr nicht zu gefähr­den.

Je nach Größe des Baums ent­schei­den sich die meis­ten für den Trans­port auf dem Auto­dach oder im Kof­fer­raum. „Solange die Tanne sicher befes­tigt ist, sind beide Trans­port­mög­lich­kei­ten kein Pro­blem“, sagt ACV Geschäfts­füh­rer Horst Metz­ler.

Der Weih­nachts­baum auf dem Dach

Je nach Größe des Baums kann die Ladung schnell über 30 kg wie­gen. „Das zusätz­li­che Gewicht ver­än­dert die Fahr­ei­gen­schaf­ten eines Fahr­zeugs ins­be­son­dere in Kur­ven, beim Brem­sen und Beschleu­ni­gen“, warnt Metz­ler.

Unzu­rei­chend befes­tigte Bäume kön­nen bei einer Voll­brem­sung oder plötz­li­chen Aus­weich­ma­nö­vern ver­rut­schen oder sogar auf die Straße schie­ßen und zur Gefahr für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer wer­den. Expan­der oder dünne Schnüre sind zu schwach für die Last, viel­mehr soll­ten Auto­fah­rer auf Spann­gurte oder ein dickes, sta­bi­les Seil zurück­grei­fen.

Über­länge muss gekenn­zeich­net wer­den

Fährt der Baum auf dem Dach nach Hause, muss er mit dem Stamm nach vorne befes­tigt wer­den und darf dabei nicht über die Wind­schutz­scheibe hin­aus­ra­gen. Nach hin­ten muss eine Über­länge ab einem Meter mit einem 30 x 30 cm gro­ßen roten Tuch für den nach­fol­gen­den Ver­kehr gekenn­zeich­net wer­den. „Maxi­mal sind 1,5 Meter Über­länge erlaubt“, gibt Metz­ler zu beden­ken.

Durch den Fahrt­wind wir­ken erheb­li­che Kräfte auf die Tanne, die die Spann­gurte aus­hal­ten müs­sen. Die sichere Befes­ti­gung muss vor Fahrt­an­tritt unbe­dingt geprüft wer­den, nur so kann sicher­ge­stellt wer­den, dass der Baum wäh­rend der Fahrt nicht ver­rutscht oder Zweige ver­liert, die den Ver­kehr gefähr­den. Zudem müs­sen Auto­fah­rer unbe­dingt ihr Fahr­ver­hal­ten anpas­sen, die Geschwin­dig­keit redu­zie­ren sowie plötz­li­che Manö­ver ver­mei­den.

Der Weih­nachts­baum auf der Rück­bank

Beim Baum­trans­port im Auto wird die Rück­bank umge­klappt und die Tanne mit dem Stamm zuerst in den Kof­fer­raum gescho­ben. Dabei muss die Tanne mit Spann­gur­ten fest­ge­zurrt wer­den.

Die Tanne darf keine Blin­ker, Schein­wer­fer oder das Auto­kenn­zeich­nen ver­de­cken.

Mit dem Baum auf dem Las­ten­fahr­rad

Die Tanne kommt auch mit dem Las­ten­fahr­rad nach Hause. Beim Trans­port mit dem Rad gilt das Glei­che wie für die Beför­de­rung mit dem Auto: Der Baum muss aus­rei­chend gesi­chert wer­den und darf den Fah­rer in sei­ner Sicht und Ver­kehrs­si­cher­heit nicht behin­dern. Die Mar­kie­rung bei Über­länge gilt auch für den Baum­trans­port mit dem Las­ten­fahr­rad. Er muss so gela­den wer­den, dass die Spitze in die Fahrt­rich­tung zeigt.

Wer keine eige­nen Trans­port­mög­lich­kei­ten hat, der kann sich sei­nen Weih­nachts­baum auch nach Hause brin­gen las­sen oder sogar online bestel­len – inklu­sive Lie­fe­rung bis zur Haus­tür.


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Für einen siche­ren Trans­port auch dem Auto­dach, muss der Weih­nachts­baum mit dem Stamm nach vorne befes­tigt wer­den.
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