| Rubrik: Pres­se­mit­tei­lun­gen emp­feh­len

ACV for­dert die Anpas­sung von Buß­gel­dern und mehr Kon­trol­len

Ver­kehrs­si­cher­heit: Höhere Buß­gel­der für Raser

Tem­po­ver­stöße sind keine Kava­liers­de­likte und kön­nen ins­be­son­dere beim Zusam­men­stoß mit Fuß­gän­gern und Fahr­rad­fah­rern schwere Unfall­fol­gen für die Opfer nach sich zie­hen. In schwer­wie­gen­den Fäl­len enden Raser­un­fälle sogar töd­lich. „Der ACV for­dert bei dras­ti­schen Geschwin­dig­keits­über­schrei­tun­gen die Anhe­bung der Buß­gel­der“, sagt Kog­lin. Par­al­lel dazu drängt der Auto­mo­bil­club auf ver­stärkte Radar­kon­trol­len, ins­be­son­dere in ver­kehrs­sen­si­blen Berei­chen. Beide Maß­nah­men ent­bin­den nicht von der Prä­ven­ti­ons­ar­beit, bei der Ver­kehrs­teil­neh­mern die Gefahr von bereits gerin­gen Tem­po­ver­stö­ßen ver­an­schau­licht wird.

Die Stra­fen für Ver­kehrs­de­likte in Deutsch­land fal­len im Ver­gleich zum euro­päi­schen Aus­land meist nied­ri­ger aus. In Frank­reich und Däne­mark wer­den ab 20 km/​h zu viel min­des­tens 135 Euro fäl­lig. In den Nie­der­lan­den und der Schweiz kos­tet es 165 Euro und am teu­ers­ten wird’s in Nor­we­gen mit 420 Euro. In Deutsch­land wer­den bis 20 km/​h zu viel bis 35 Euro fäl­lig.