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Kri­tik an Zünd­sper­ren: ACV setzt auf Ein­sicht statt Tech­nik

Kritik an Zündsperren: ACV setzt auf Einsicht statt Technik

Auto­fah­rer, die betrun­ken am Steuer erwischt wur­den, sol­len künf­tig neben der Medizinisch-​​Psychologischen Unter­su­chung eine Zünd­sperre ins Auto ein­bauen las­sen, um den Füh­rer­schein wie­der zu erlan­gen. Bei die­ser Alko­hol­sperre springt der Motor nur an, wenn das Sys­tem bei einem Atem­test null Pro­mille misst. Am 19. Februar will der Minis­ter den Vor­schlag sei­nes Modell­ver­suchs, der auf fünf Jahre ange­setzt sei, einer Exper­ten­runde prä­sen­tie­ren.

Jähr­lich wer­den rund 14.000 Unfälle mit Per­so­nen­schä­den regis­triert, die durch Alko­hol­ein­fluss ver­ur­sacht wur­den. Jeder zehnte stirbt im Stra­ßen­ver­kehr weil Alko­hol eine Rolle spielte. Es steht außer Frage, dass diese Zahl redu­ziert wer­den muss. „Der ACV Automobil-​​Club Ver­kehr setzt auf Ein­sicht, statt auf Tech­nik“, sagt Lars Wage­ner, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­lei­tung des ACV. In Deutsch­land wer­den alko­hol­auf­fäl­lige Auto­fah­rer schon seit Jah­ren erfolg­reich durch Inten­siv­kurse beglei­tet, die zur Selbst­er­kennt­nis füh­ren sol­len und Trun­ken­heit am Steuer künf­tig ver­mei­den sol­len.

Zünd­sper­ren mes­sen zwar die Alko­hol­kon­zen­tra­tion im Blut des Fah­rers, „aber die Wahr­neh­mung des Ver­kehrs­ge­sche­hens kann nicht nur durch Alko­hol, son­dern auch durch Dro­gen, Müdig­keit oder 42 Grad Fie­ber getrübt wer­den“, sagt Wage­ner. „Der Zünd­schlüs­sel muss hei­ßen: Ein­sicht zum Umden­ken“.


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Lars Wage­ner, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­lei­tung des ACV Automobil-​​Club Ver­kehr
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