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53. Ver­kehrs­ge­richts­tag: Neue Pro­mil­le­grenze für Rad­fah­rer

Arbeitskreis III: Neue Promillegrenze für Radfahrer

Für Fahr­rad­fah­rer liegt die Grenze der straf­be­wehr­ten, so genann­ten abso­lu­ten Fahr­un­tüch­tig­keit bei einer Blut­al­ko­hol­kon­zen­tra­tion von 1,6 Pro­mille. Und das bei stei­gen­der Zahl der Fahr­rad­fah­rer, vor allem in Städ­ten und Bal­lungs­ge­bie­ten.

Ver­stopfte Stra­ßen zur Rush Hour und dadurch resul­tie­ren­der unpünkt­li­cher ÖPNV, bewe­gen viele dazu, auf das Rad umzu­stei­gen. Das Fahr­rad wird zum Garant für pünkt­li­che und unkom­pli­zierte Wege­be­wäl­ti­gung. Erfolg­rei­che Stadt– und Ver­kehrs­pla­nun­gen in den letz­ten Jah­ren tra­gen zum Erfolg des Fahr­rad­kults bei.

Für Fahr­rad­fah­rer liegt die Grenze der straf­be­wehr­ten, so genann­ten abso­lu­ten Fahr­un­tüch­tig­keit bei einer Blut­al­ko­hol­kon­zen­tra­tion von 1,6 Pro­mille. Ein Alko­hol­wert von 1,6 Pro­mille für Fahr­rad­fah­rer sieht der ACV als nicht mehr zeit­ge­mäß. „Wer kein vier­räd­ri­ges Fahr­zeug mehr unter Kon­trolle hat, hat auch kein zwei­räd­ri­ges mehr im Griff“, warnt Jür­gen Kog­lin, Vize Prä­si­dent des ACV. Das gilt auch für Pedel­ecs. Pedel­ecs mit Tret­un­ter­stüt­zung bis zu 25 km/​h Höchst­ge­schwin­dig­keit und maxi­mal 250 Watt star­ken Moto­ren gel­ten ver­kehrs­recht­lich als Fahr­rä­der.

Der ACV appel­liert an den Gesetz­ge­ber, hier drin­gend an den ent­spre­chen­den Stell­schrau­ben zu zie­hen“, so Kog­lin wei­ter. Durch einen erhöh­ten Alko­hol­wert im Blut gefähr­den sie nicht nur sich selbst, son­dern auch andere Ver­kehrs­teil­neh­mer. Der ACV emp­fiehlt zu prü­fen, ob
§ 24a der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung auch für Fahr­rad­fah­rer gel­tend gemacht wer­den kann.