Gültigkeit und Geltungsbereich

Für wen gilt die ACV Schutz­brief­ver­si­che­rung?

  • Für Sie als Mit­glied und für alle auf Sie zu­ge­las­se­nen Fahr­zeuge.
  • Für Ih­ren mit Ih­nen in häus­li­cher Ge­mein­schaft le­ben­den ehe­li­chen oder nicht­ehe­li­chen Le­bens­part­ner mit al­len auf die­sen zu­ge­las­se­nen Fahr­zeu­gen.
  • Ver­si­chert sind auch be­rech­tigte Fah­rer der ge­schütz­ten Fahr­zeuge so­wie das Mit­glied und der Le­bens­part­ner als be­rech­tigte Fah­rer frem­der Fahr­zeuge oben ge­nann­ter Art.
  • Fahr­zeuge, die ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen füh­ren müs­sen, sind eben­falls ge­schützt.
  • Für die mit Ih­nen in häus­li­cher Ge­mein­schaft le­ben­den min­der­jäh­ri­gen Kin­der mit de­ren auf Ih­ren Na­men ver­si­cher­ten oder zu­ge­las­se­nen mo­to­ri­sier­ten
  • Zwei­rä­dern.

Eine Viel­zahl von Leis­tun­gen gilt auch für Rei­sen, die ohne ei­nes der ge­schütz­ten Fahr­zeuge un­ter­nom­men wer­den. Bei der de­tail­lier­ten Be­schrei­bung wird dar­auf hin­ge­wie­sen.

Für wel­che Fahr­zeugar­ten gilt der ACV Schutz­brief

  • Per­so­nen­wa­gen
  • Kom­bis
  • Wohn­mo­bile bis 4 t zu­läs­si­gem Ge­samt­ge­wicht
  • mo­to­ri­sierte Zwei­rä­der
  • mo­to­ri­sierte Kran­ken­fahr­stühle
  • Wohnwagen-, Boots- und Ge­päck­an­hän­ger.

Die Fahr­zeuge dür­fen nach Bau­art und Aus­stat­tung nur zur Be­för­de­rung von nicht mehr als neun Per­so­nen be­stimmt sein und nicht zur ge­werb­li­chen Per­so­nen­be­för­de­rung ge­nutzt wer­den.

Gel­tungs­be­reich

Ver­si­che­rungs­schutz be­steht in Eu­ropa in sei­nen geo­gra­phi­schen Gren­zen so­wie in den au­ßer­eu­ro­päi­schen Ge­bie­ten, die zum Gel­tungs­be­reich der Eu­ro­päi­schen Union ge­hö­ren.

Fahrzeugabhängige Leistungen

Fahr­zeug­trans­port nach Fahr­zeug­aus­fall

Kann das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall am Scha­den­ort oder in des­sen Nähe nicht in­ner­halb von drei Werk­ta­gen fahr­be­reit ge­macht wer­den und über­stei­gen die vor­aus­sicht­li­chen Re­pa­ra­tur­kos­ten nicht den Be­trag, der für ein gleich­wer­ti­ges ge­brauch­tes Fahr­zeug auf­ge­wandt wer­den muss, sorgt die ACV-Notrufzentrale für den Trans­port des Fahr­zeu­ges zu ei­ner Werk­statt oder an den stän­di­gen Wohn­ort der ge­schütz­ten Per­son. Der ACV trägt die hier­für ent­ste­hen­den Kos­ten für ei­nen Rück­trans­port an den stän­di­gen Wohn­sitz der ge­schütz­ten Per­son; liegt der Scha­den­ort in Deutsch­land, wer­den höchs­tens 515 € er­setzt.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt.)

Pan­nen und Unfall­hilfe am Scha­den­ort

Kann das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall die Fahrt nicht fort­set­zen, sorgt die ACV-Notrufzentrale für die Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft an der Scha­den­stelle durch ein Pan­nen­hilfs­fahr­zeug und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den für diese Leis­tung, ein­schließ­lich der vom Pan­nen­hilfs­fahr­zeug mit­ge­führ­ten Klei­n­er­satz­teile bis zu 105 € erstat­tet.

Ber­gen des Fahr­zeugs nach Panne/Unfall

Ist das ge­schützte Fahr­zeug in­folge ei­ner Panne oder ei­nes Un­falls von der Straße abge­kom­men, sorgt die ACV-Notrufzentrale für seine Ber­gung ein­schließ­lich Ge­päck und nicht gewerb­lich beför­der­ter La­dung und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Ab­schlep­pen des Fahr­zeugs nach Panne/Unfall

Kann das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall seine Fahrt nicht fort­set­zen und ist eine Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft an der Scha­den­stelle nicht mög­lich, sorgt die ACV-Notrufzentrale für das Abschlep­pen des Fahr­zeu­ges in die nächst­ge­le­gene Fachwerk­statt ein­schließ­lich Ge­päck und nicht gewerb­lich beför­der­ter La­dung und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den für diese Leis­tung bis zu 155 € erstat­tet; hier­auf wer­den even­tu­ell er­brachte Leis­tun­gen für den Ein­satz ei­nes Pan­nen­hilfs­fahr­zeugs ange­rech­net.

Weiter- oder Rück­fahrt bei Fahr­zeugsaus­fall

Ist das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall
nicht fahr­be­reit oder wurde es gestoh­len, wer­den die fol­gen­den Kos­ten erstat­tet:

  • für die Fahrt vom Scha­den­ort zum stän­di­gen Wohn­sitz der geschütz­ten Per­so­nen oder für die Fahrt vom Scha­den­ort zum Ziel­ort, je­doch höchs­tens inner­halb des Gel­tungs­be­reichs.
  • für die Rück­fahrt vom Ziel­ort zum Wohn­sitz der geschütz­ten Per­so­nen, wenn das Fahr­zeug gestoh­len ist oder nicht mehr fahr­be­reit ge­macht wer­den kann.
  • für die Rück­fahrt zum Scha­den­ort für eine Per­son, wenn das Fahr­zeug dort wie­der fahr­bereit ge­macht wurde.

Die Kos­ten­er­stat­tung er­folgt bei ei­ner ein­fa­chen Ent­fer­nung un­ter 1.200 Bahn­kilometern bis zur Höhe der Bahn­kosten 1.Klasse ein­schließ­lich Zuschlä­gen, bei grö­ße­rer Ent­fer­nung wer­den die Flug­kos­ten der Economy-Klasse er­setzt. Nachgewie­sene Taxi­fahrt­kos­ten wer­den bis zur Höhe von 40,- Euro er­setzt.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt. Die Leis­tun­gen gel­ten auch für mit­rei­sende Per­so­nen.)

Miet­wa­gen bei Fahr­zeug­aus­fall

Ist das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall nicht mehr fahr­be­reit oder wurde es gestoh­len, wer­den die Kos­ten für das Anmie­ten ei­nes Miet­wa­gens bis zur Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft, je­doch höchs­tens für sie­ben Tage über­nom­men. Bei Scha­den­fäl­len im Aus­land wer­den die Miet­wa­gen­kos­ten für die Fahrt zu Ih­rem stän­di­gen Wohn­sitz über­nom­men.

Wird die Anmie­tung nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die Miet­wa­gen­kos­ten bis zu 52 € pro Tag (max. 7 Tage) und direk­ter Heim­reise zu Ih­rem stän­di­gen Wohn­sitz aus dem Aus­land bis zu 360 € erstat­tet.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt.)

Über­nach­tung bei Fahr­zeug­aus­fall

Ist das ge­schützte Fahr­zeug nach Panne oder Un­fall nicht fahr­be­reit oder wurde es gestoh­len wer­den die Über­nach­tungs­kos­ten bis zu 1.000 € je Scha­den­fall erstat­tet, so­fern die Orga­ni­sa­tion durch die ACV-Notrufzentrale er­folgte. Mit Her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft ent­fal­len wei­tere Kos­ten­an­sprü­che.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die Kos­ten höchs­tens für drei Nächte bis maxi­mal 70 € je Über­nach­tung und Per­son erstat­tet.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt. Die Leis­tun­gen gel­ten auch für mit­rei­sende Per­so­nen.)

Er­satz­teil­ver­sand

Kön­nen Ersatz­teile zur Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft des geschütz­ten Fahr­zeu­ges an ei­nem aus­län­di­schen Scha­den­ort oder in des­sen Nähe nicht be­schafft wer­den, sorgt die ACV-Notruf­zentrale da­für, dass die ge­schützte Per­son diese auf dem schnellst­mögli­chen Wege er­hält und trägt alle ent­ste­hen­den Ver­sand­kos­ten.

Fahr­zeug­un­ter­stel­lung nach Fahr­zeug­aus­fall

Muss das ge­schützte Fahr­zeug

  • nach Panne oder Un­fall bis zur Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­­schaft oder Durch­füh­rung des Trans­por­tes zu ei­ner Werk­statt oder
  • nach Dieb­stahl im Aus­land und Wie­der­auf­fin­den bis zur
    Durch­führung des Rück­trans­por­tes oder der Ver­zol­lung bzw. Ver­schrot­tung

unter­ge­stellt wer­den, tra­gen wir die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten, je­doch höchs­tens für zwei Wo­chen.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt.)

Fahr­zeug­ver­zol­lung und -ver­schrot­tung

Muss das ge­schützte Fahr­zeug nach ei­nem Un­fall oder Dieb­stahl im Aus­land ver­zollt wer­den, hel­fen wir bei der Ver­zol­lung und tra­gen die hier­bei anfal­len­den Ver­fah­rens­ge­büh­ren mit Aus­nahme des Zoll­betrages und sons­ti­ger Steu­ern. Ist zur Ver­mei­dung der Ver­zol­lung eine Ver­schrot­tung des Fahr­zeu­ges erfor­derlich, wer­den die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten über­nom­men.

Fahr­zeug­ab­ho­lung nach Fah­rer­aus­fall

Kann auf ei­ner Reise das ge­schützte Fahr­zeug in­folge To­des oder ei­ner län­ger als drei Tage an­dau­ern­den Er­kran­kung des Fah­rers we­der von die­sem noch von ei­nem In­sas­sen zu­rück­ge­fah­ren wer­den, sorgt die ACV-Notrufzentrale für die Ab­ho­lung des Fahr­zeu­ges zum stän­di­gen Wohn­sitz des ge­schütz­ten Fah­rers und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten. Ver­an­lasst der ge­schützte Fah­rer die Ab­ho­lung selbst, er­hält er als Kos­ten­er­satz 0,50 € je Ki­lo­me­ter zwi­schen sei­nem Wohn­sitz und dem Scha­den­ort. Wir über­neh­men die bis zum Rück­trans­port, durch die Er­kran­kung be­ding­ten Über­nach­tungs­kos­ten für den ge­schütz­ten Fah­rer so­wie Mit­rei­sen­den bis 1.000 €.
Wird die Über­nach­tungs­mög­lich­keit nicht durch die ACV-Notrufzentrale or­ga­ni­siert, wer­den die Kos­ten für drei Nächte bis zu 70 € je Über­nach­tung und Per­son er­stat­tet.

(Leis­tun­gen wer­den nur er­bracht, wenn der Scha­den­ort min­des­tens 50 km Luft­li­nie vom stän­digen Wohn­sitz ent­fernt liegt.)

Krankheit

Ver­mitt­lung ärzt­li­cher Be­treu­ung

Erkran­ken Sie auf ei­ner Reise im Aus­land, infor­mie­ren wir Sie auf An­frage über die Mög­lich­kei­ten ärzt­li­cher Ver­sor­gung und stel­len, so­weit erfor­der­lich, die Ver­bin­dung zwi­schen dem Haus­arzt und dem behan­deln­den Arzt oder Kran­ken­haus her und tra­gen die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Kran­ken­rück­trans­port

Müs­sen Sie in­folge ei­ner Erkran­kung auf ei­ner Reise an Ih­ren stän­di­gen Wohn­sitz zurück­trans­por­tiert wer­den, sor­gen wir für die Durchfüh­rung des Rück­trans­por­tes und tra­gen die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten. Art und Zeit­punkt des Rück­trans­por­tes müs­sen medi­zi­nisch not­wen­dig und ärzt­lich ange­ord­net sein. Die Leis­tung er­streckt sich auf die Beglei­tung durch ei­nen Arzt oder Sani­tä­ter, wenn diese be­hördlich vor­ge­schrie­ben ist. Außer­dem tra­gen wir die bis zum Rück­transport ent­ste­hen­den, durch die Erkran­kung beding­ten Über­nach­tungs­kos­ten für Sie und auch für die nicht erkrank­ten mit­reisenden Fa­milienangehörigen für höchs­tens drei Nächte bis zu 70,- Euro je Per­son.

Kos­ten für Kran­ken­be­such

Müs­sen Sie sich auf ei­ner Reise län­ger als zwei Wo­chen in ei­nem Kran­ken­haus auf­hal­ten, wer­den die Fahrt- und Über­nach­tungs­kos­ten für Be­such durch eine nahe­ste­hende Per­son bis zu 1.000 € je Scha­den­fall erstat­tet.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die Fahrt- und Über­nach­tungs­kos­ten für Be­such durch eine nahe­ste­hende Per­son bis zu 515 € je Scha­den­fall erstat­tet.

Arz­nei­mit­tel­ver­sand

Sind Sie auf ei­ner Reise im Aus­land zur Auf­recht­er­hal­tung oder Wiederher­stellung der Gesund­heit auf verschrei­bungspflich­tige Arz­nei­mit­tel, die am Aufenthalts­ort oder in des­sen Nähe nicht erhält­lich sind und für die es dort auch keine Ersatz­prä­pa­rate gibt, drin­gend ange­wie­sen, sor­gen wir nach Abstim­mung mit dem Haus­arzt für die Zusen­dung und tra­gen die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten. Vor­aus­set­zung ist, dass keine Einfuhr­beschrän­kungen beste­hen. Kos­ten für eine even­tu­ell not­wen­dige Abho­lung des Arz­nei­mit­tels so­wie des­sen Ver­zol­lung wer­den Ih­nen erstat­tet.

Rück­ho­lung von Kin­dern

Kön­nen min­der­jäh­rige Kin­der in­folge ei­ner Erkran­kung ih­rer Begleit­per­son – auch im Todes­fall – nicht mehr be­treut wer­den, wird für die Abho­lung der Kin­der zu ih­rem Wohn­sitz durch eine von Ih­nen oder uns aus­ge­wählte Begleit­per­son ge­sorgt. Dies gilt auch, wenn die Kin­der selbst erkran­ken und in­folge ih­rer Wei­ter­reise nicht mehr be­treut wer­den kön­nen. Die anfal­len­den Kos­ten wer­den über­nom­men.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die ent­ste­hen­den Fahrt­kos­ten bei ei­ner ein­fa­chen Ent­fer­nung un­ter 1.200 Bahn­ki­lo­me­tern bis zur Höhe der Bahn­kos­ten 1. Klasse ein­schließ­lich Zuschlä­gen, bei grö­ße­rer Ent­fer­nung wer­den die Flug­kos­ten der Economy-Klasse er­setzt. Nach­ge­wie­sene Taxi­fahrt­kos­ten wer­den bis zur Höhe von 40 € erstat­tet. Diese Leis­tung ist auf 1.025 € be­grenzt.

Hilfe im To­des­fall

Ster­ben Sie auf ei­ner Reise im Aus­land, sor­gen wir nach Abstim­mung mit den Ange­hö­ri­gen für die Bestat­tung im Aus­land oder für die Über­füh­rung in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und tra­gen die hier­durch je­weils ent­ste­hen­den Kos­ten.

Mitgliedsbezogene Leistungen

Rechts­be­ra­tung

Unab­hän­gig­keit, Kom­fort und Freude – das bedeu­tet indi­vi­du­elle Mobi­li­tät im Ide­al­fall. Doch Ereig­nisse wie ein Un­fall, der Ver­kauf des Gebraucht­wa­gens oder das Buß­geld im Aus­lands­ur­laub kön­nen recht­li­che Fra­gen auf­wer­fen. Für sol­che Situa­tio­nen ste­hen Ih­nen als Mit­glied Rechts­ex­per­ten für ver­kehrs­recht­li­che Pro­bleme tele­fo­nisch zur Seite.

(14 Cent pro Mi­nute aus dem dt. Fest­netz, aus dem Mobil­funk­netz höchs­tens 42 Cent pro Mi­nute)

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Rechts­be­ra­tung.

Ver­kehrs­un­fall­ver­si­che­rung

Als ACV-Mitglied ha­ben Sie au­to­ma­tisch eine Ver­kehrs­un­fall­ver­si­che­rung. Der Ver­si­che­rungs­schutz wird ACV-Mitgliedern ge­mäß dem zwi­schen dem ACV Automobil-Club Ver­kehr und der DEVK All­ge­mei­nen Versicherungs-AG ge­schlos­se­nen Ver­trag ge­währt, so­fern das Mit­glied den Un­fall als Fah­rer oder Bei­fah­rer in ur­säch­li­chem Zu­sam­men­hang mit dem Len­ken, Be­nut­zen, Be­han­deln, dem Be- und Ent­la­den so­wie Ab­stel­len ei­nes Kraft­fahr­zeu­ges oder An­hän­gers er­lei­det. Un­fälle beim Ein- und Aus­stei­gen sind mit­ver­si­chert. Vor­aus­set­zung ist, dass Sie mit der Zah­lung des ACV-Beitrages nicht schuld­haft in Ver­zug sind.

Die Ver­si­che­rungs­sum­men:

• für den To­des­fall 5.000 €
• für den In­va­li­di­täts­fall:
– Grund­summe 10.000 €
– Voll­in­va­li­di­tät 20.000 € (Mehr­leis­tung ab 90 % In­va­li­di­tät)
• für Ber­gungs­kos­ten bis 1.000 €

Club­hilfe

Stel­len Sie sich vor, ein Mar­der beißt Ih­nen ein Zünd­ka­bel durch. Oder Sie ent­de­cken ei­nen Scha­den an Ih­rem ge­park­ten Fahr­zeug. Selbst wenn Sie voll­kas­ko­ver­si­chert sind, müs­sen Sie die Selbst­be­tei­li­gung selbst zah­len. Als Mit­glied des ACV un­ter­stützt Sie die Club­hilfe bei un­vor­her­ge­se­he­nen fi­nan­zi­el­len Be­las­tun­gen im Zu­sam­men­hang mit Kraft­fahr­zeug­schä­den.
Die Höchst­summe al­ler Zu­schüsse be­trägt max. 50 % des Rech­nungs­be­tra­ges oder der Selbst­be­tei­li­gung und ist auf jähr­lich 256 € be­grenzt. Für Inha­ber der ACV-SilberCard (ab 10-jähriger Club-Mit­gliedschaft) wer­den die ACV-Clubhilfeleistungen um 25 % er­höht; für Besit­zer der ACV-GoldCard (ab 20-jähriger Club-Mitglied­schaft) um je­weils 50 % und für Inha­ber der ACV-PlatinCard (ab 40-jähri­ger Club-Mit­glied­schaft) um je­weils 100 %.

Hin­weis: Als Rech­nungs­be­trag gilt der Be­trag, der nach Ab­zug even­tu­el­ler Ersatz­an­s­prüche gegen­über Drit­ten (Schä­di­ger, Versiche­run­gen usw.) als tat­säch­li­cher Selbst­behalt üb­rig bleibt. Schaden­bedingte Wert­minderungen sind nicht zu­schuss­fä­hig.

Tou­ren­be­ra­tung

Als Mit­glied des ACV erhal­ten Sie von uns Unter­stüt­zung bei der Urlaubs­pla­nung inkl. Rei­se­kar­ten, Urlaubs­füh­rern und Län­der­in­for­ma­tio­nen. Wir ge­ben un­sere gesam­mel­ten Erfah­run­gen wei­ter, da­mit Ihre Reise pro­blem­los und ange­nehm wird. Nen­nen Sie uns Ziel, Ver­kehrs­mit­tel und den Rei­se­ter­min. In weni­gen Ta­gen ha­ben Sie eine von unse­ren Exper­ten aus­ge­ar­bei­tete indi­vi­du­elle Tou­ren­be­ra­tung im Brief­kas­ten.

Hier geht’s di­rekt zur Tou­ren­be­ra­tung.

Mit­glie­der­kre­dit

ACV-Mitgliederkredit bis zu 1.800 Euro (gestaf­felt nach Dauer der Mit­glied­schaft; ohne Zin­sen und Gebüh­ren) bei Panne, Krank­heit oder Un­fall im Aus­land. Die­ser Kre­dit wird nur bei kos­ten­pflich­ti­gen Mit­glied­schaf­ten ge­währt.

Club­ma­ga­zin

ACV Pro­fil – das sechs­mal jähr­lich erschei­nende Club­magazin mit inter­es­san­ten The­men rund um Auto und Mobi­li­tät,  tech­ni­schen und juris­ti­schen Tipps, Auto­tests und Rei­se­be­rich­ten so­wie Ver­an­stal­tungs­hin­wei­sen.

Reise

Er­satz von Rei­se­do­ku­men­ten

Ha­ben Sie auf ei­ner Reise im Aus­land ein für die Reise benö­tig­tes Doku­ment ver­lo­ren, hel­fen wir Ih­nen bei der Ersatz­be­schaf­fung und über­neh­men die hier­bei anfal­len­den Gebüh­ren. Bei ei­nem Ver­lust Ih­rer Scheck- oder Kre­dit­karte infor­mie­ren wir auf Wunsch unver­züg­lich Ihre Bank bzw. Ihr Kre­dit­un­ter­neh­men.

Hilfe bei Zah­lungs­mit­tel­ver­lust

Gera­ten Sie auf ei­ner Reise im Aus­land durch den Ver­lust von Zah­lungsmitteln in eine finan­zi­elle Not­lage, stel­len wir den Kon­takt zu Ih­rer Haus­bank her. Ist dies nicht bin­nen 24 Stun­den nach dem auf die Scha­den­mel­dung fol­gen­den Werk­tag mög­lich, stel­len wir Ih­nen ein zins­lo­ses Dar­le­hen bis zu 1.500,- Euro je Scha­den­fall zur Verfü­gung.

Kos­ten­er­stat­tung bei Rei­se­ab­bruch

Ist Ih­nen die plan­mä­ßige Been­di­gung ei­ner Aus­lands­reise nicht oder nur zu ei­nem ande­ren als dem ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Zeit­punkt zuzu­mu­ten, weil ein Mit­rei­sen­der oder ein na­her Ver­wand­ter schwer er­krankt oder ver­stor­ben ist oder eine erheb­li­che Schä­di­gung Ih­res Ver­mö­gens ein­ge­tre­ten ist oder am Ziel­ort Krieg oder in­nere Un­ruhe aus­ge­bro­chen ist, wird für die Rück­reise ge­sorgt. Zusätz­lich wer­den die gegen­über der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Rück­reise ent­ste­hen­den höhe­ren Fahrt­kos­ten bis zu 3.000 € je ver­si­cherte Per­son erstat­tet.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die ent­ste­hen­den Fahrt­kos­ten bis zu 2.560 € je Scha­den­fall und Per­son erstat­tet.

Be­schaf­fung von KFZ-Schlüssel

Hat das ACV Mit­glied oder des­sen Part­ner auf ei­ner Reise die Schlüs­sel für sein Fahr­zeug ver­lo­ren, hel­fen wir bei der Beschaf­fung von Ersatz­schlüs­seln und über­neh­men die Kos­ten für de­ren Ver­sand. Die Kos­ten für die Ersatz­schlüs­sel selbst wer­den nicht er­setzt.

Ver­mitt­lung von An­walts­hilfe

Wer­den Sie auf ei­ner Reise im Aus­land ver­haf­tet oder wird Ih­nen Haft ange­droht, sind wir bei der Aus­wahl und Beauf­tra­gung ei­nes An­walts und, so­weit erfor­der­lich, ei­nes Dol­met­schers behilf­lich. Falls nö­tig, benen­nen und schal­ten wir auch Bot­schaf­ten oder Kon­su­late ein.

Hilfe bei In­sol­venz des Rei­se­ver­an­stal­ters

Kön­nen Sie Ihre Rück­reise aus dem Aus­land nicht plan­mä­ßig antre­ten, weil Ihr Reise­veranstalter zah­lungs­un­fä­hig gewor­den ist, infor­mie­ren wir Sie über an­dere Möglich­keiten Ih­rer Rück­reise. Zusätz­lich stel­len wir Ih­nen, so­weit erfor­der­lich, ein zins­lo­ses Dar­lehen für die Kos­ten der Rück­reise zur Ver­fü­gung.

Heim­trans­port von Haus­tie­ren

Kön­nen in­folge ei­ner Erkran­kung – auch im Todes­fall – das ACV Mit­glied oder des­sen Part­ner auf ei­ner Reise mit­ge­führte Haus­tiere nicht mehr ver­sor­gen, orga­ni­sie­ren wir den Heim­trans­port der Tiere und tra­gen zusätz­lich die da­durch ent­ste­hen­den Kos­ten. Kann das Tier nach dem Trans­port nicht so­fort wei­ter­ver­sorgt wer­den, sor­gen wir für die wei­tere Unter­brin­gung und Ver­sor­gung des Tie­res. Wir über­nehmen die da­durch ent­ste­hen­den Kos­ten höchs­tens für zwei Wo­chen.

Kin­der­be­treu­ungs­ser­vice

Müs­sen Ihre zu Hause geblie­be­nen min­der­jäh­ri­gen Kin­der in­folge ei­ner Erkran­kung oder ei­nes Un­falls be­treut wer­den, wäh­rend Sie sich auf ei­ner Reise befin­den, ver­mit­teln wir Ih­nen auf An­frage eine Per­son, die die Betreu­ung der Kin­der wäh­rend Ih­rer Abwe­sen­heit über­nimmt. Das gilt auch, wenn Sie wäh­rend ei­ner Reise erkran­ken und die Kin­der des­halb zu Hause be­treut wer­den müs­sen. Die Kos­ten des Betreu­ers zah­len wir nicht; für seine Leis­tung über­neh­men wir keine Haf­tung.

Hand­wer­ker­ser­vice

Wird wäh­rend ei­ner Reise Ihr Haus oder Ihre Woh­nung an Ih­rem Wohn­sitz im In­land durch unvor­her­ge­se­hene Ereig­nisse (z.B. Brand, Was­ser, Ein­bruch, Van­da­lis­mus) erheb­lich beschä­digt, ver­mit­teln wir Ih­nen auf An­frage uns be­kannte Hand­werkerfirmen oder Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men und orga­ni­sie­ren de­ren Ein­satz für Soforthil­fe­­maßnahmen. Die Kos­ten die­ser Fir­men zah­len wir nicht; für de­ren Leis­tung über­neh­men wir keine Haf­tung.

Haus­hü­terser­vice

Kann die von Ih­nen beauf­tragte Per­son, die Ihr Haus oder Ihre Woh­nung am stän­di­gen Wohn­sitz im In­land wäh­rend Ih­rer Abwe­sen­heit be­treuen soll, ih­ren Dienst uner­war­tet nicht antre­ten oder fort­set­zen, ver­mit­teln wir Ih­nen auf An­frage ei­nen uns bekann­ten Haus­hü­ter. Die Kos­ten des Haus­hü­ters zah­len wir nicht; für seine Leis­tung über­neh­men wir keine Haf­tung.

Rei­se­rück­ruf­ser­vice

Er­weist sich in­folge To­des oder Erkran­kung ei­nes na­hen Ver­wand­ten oder in­folge ei­ner erheb­lichen Schä­di­gung Ih­res Ver­mögens der Rück­ruf von ei­ner Reise durch Rund­funk als notwen­dig, wer­den die erfor­derlichen Maß­nah­men in die Wege gelei­tet und die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten über­nom­men.

Hil­fe­leis­tun­gen in be­son­de­ren Notfällen

Gera­ten Sie auf ei­ner Reise im Aus­land in eine beson­dere Not­lage, die in den Zif­fern 1 bis 26 (s. ACV Schutz­brief) nicht gere­gelt und zu de­ren Besei­ti­gung Hilfe not­wen­dig ist, um erheb­li­che Nach­teile für Ihre Gesund­heit oder Ihr Ver­mö­gen zu ver­mei­den, wer­den die erfor­der­li­chen Maß­nah­men durch die ACV-Notrufzentrale ver­an­lasst und die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten bis zu 1.000 € je Scha­den­fall über­nom­men. Kos­ten im Zusam­men­hang mit der Nicht- oder Teiler­fül­lung von Ver­trä­gen, die von Ih­nen abge­schlos­sen wur­den, so­wie Wiederbeschaffungs- und Repa­ra­tur­kos­ten wer­den nicht erstat­tet.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die ent­ste­hen­den Kos­ten bis zu 260 € je Scha­den­fall über­nom­men.

Hil­fe­leis­tung bei Na­tur­ka­ta­stro­phen

Ver­läuft die Reise nicht plan­mä­ßig, weil am jewei­li­gen Auf­ent­halts­ort unvor­her­ge­se­hene Natur­ka­ta­stro­phen (z.B. Lawi­nen oder Erd­be­ben) ein­ge­tre­ten sind und ist da­her die Wei­ter­reise nicht mög­lich oder in­folge von behörd­li­cher Anord­nung nicht er­laubt, wer­den bis zu 3.000 € je ver­si­cherte Per­son erstat­tet.

Wird die Hilfe nicht durch die ACV-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den die ent­ste­hen­den Kos­ten bis zu 210 € je ver­si­cherte Per­son über­nom­men.

Hilfe bei Bril­len­ver­lust

Ver­liert das ACV Mit­glied oder des­sen Part­ner auf ei­ner Reise im Aus­land seine Brille oder Kon­takt­lin­sen, sor­gen wir – in Abstim­mung mit Ih­nen nahe­ste­hen­den Per­so­nen – für die Beschaf­fung und Zusen­dung ei­ner Ersatz­brille oder von Ersatz­kon­takt­lin­sen und über­neh­men die hier­bei ent­ste­hen­den Ver­sand­kos­ten, nicht aber die Kos­ten der Ersatz­brille oder Ersatz­kon­takt­lin­sen selbst.

Wohnmobil Plus

Pan­nen & Un­fall­hilfe

Kann das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall die Fahrt nicht fort­set­zen, orga­ni­siert die ACV-Wohnmobil-Notruf­zentrale ein Pan­nen­hilfs­fahr­zeug für die Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft am Scha­dens­ort und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten inklu­sive der Kos­ten für mit­ge­führte Klein­teile.

Wird die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale nicht ein­ge­schal­tet, son­dern die Leis­tung selbst orga­ni­siert, wer­den die für diese Leis­tung ent­stan­de­nen Kos­ten bis zu ei­nem Be­trag von 150.- Euro erstat­tet.

Ber­gen des Fahr­zeu­ges nach Panne oder Un­fall

Ist das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall von der Fahr­bahn abge­kom­men, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale für seine Ber­gung ein­schließ­lich Ge­päck und nicht gewerb­lich beför­der­ter La­dung und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Wird die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale nicht ein­ge­schal­tet, son­dern die Leis­tung selbst orga­ni­siert, wer­den die für diese Leis­tung ent­stan­de­nen Kos­ten bis zu ei­nem Be­trag von 150.- Euro erstat­tet.

Ab­schlep­pen des Fahr­zeu­ges nach Panne oder Un­fall

Kann das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall seine Fahrt nicht fort­set­zen und ist eine Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft am Scha­dens­ort nicht mög­lich, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale für das Abschlep­pen des Fahr­zeu­ges ein­schließ­lich Ge­päck und nicht gewerb­lich beför­der­ter La­dung in die nächste Fach­werk­statt und trägt die hier­für ent­ste­hen­den Kos­ten.

Wird die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale nicht ein­ge­schal­tet, son­dern die Leis­tung selbst orga­ni­siert, wer­den die für diese Leis­tung ent­stan­de­nen Kos­ten bis zu ei­nem Be­trag von 150.- Euro erstat­tet. Auf die­sen Be­trag wer­den even­tu­ell er­brachte Leis­tun­gen für den Ein­satz ei­nes Pan­nen­hilfs­fahr­zeu­ges ange­rech­net.

Weiter- oder Rück­fahrt bei Fahr­zeug­aus­fall

Ist das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall nicht fahr­be­reit oder wurde es gestoh­len, orga­ni­siert die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale die Weiter- oder Rück­fahrt für Sie.
Fol­gende Kos­ten wer­den erstat­tet:

  • für die Fahrt vom Scha­dens­ort zum stän­di­gen Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers oder für die Fahrt vom Scha­dens­ort zum Ziel­ort, inner­halb des Gel­tungs­be­rei­ches des ACV Schutz­brie­fes,
  • für die Rück­fahrt vom Ziel­ort zum Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers, wenn das Fahr­zeug gestoh­len ist oder nicht mehr fahr­be­reit ge­macht wer­den kann,
  • für die Rück­fahrt zum Scha­dens­ort für eine Per­son, wenn das Fahr­zeug dort wie­der fahr­be­reit ge­macht wurde. Bei ein­fa­cher Ent­fer­nung von bis zu 800 Bahn­ki­lo­me­tern wer­den Kos­ten bis zur Höhe der Bahn­kos­ten 2. Klasse, bei grö­ße­rer Ent­fer­nung bis zur Höhe der Flug­kos­ten der Economy-Klasse so­wie nachge­wiesene Taxi­fahr­ten bis zu 50 € erstat­tet.

Wird die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale nicht ein­ge­schal­tet, son­dern die Leis­tung selbst orga­ni­siert, wer­den die für diese Leis­tung ent­stan­de­nen Kos­ten bis zu ei­nem Be­trag von 150.- Euro erstat­tet.

Über­nach­tung bei Fahr­zeug­aus­fall

Ist das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall nicht fahr­be­reit oder wurde es gestoh­len, wer­den bei Inan­spruch­nahme ei­ner Leis­tung ge­mäß des Punk­tes “Weiter- oder Rück­fahrt bei Fahr­zeug­aus­fall” für höchs­tens eine, in al­len ande­ren Fäl­len für höchs­tens drei Nächte Über­nach­tungs­kos­ten erstat­tet, je­doch nicht über den Tag hin­aus, an dem das Fahr­zeug wie­der­her­ge­stellt wer­den konnte oder wie­der­auf­ge­fun­den wurde.
Erstat­tet wer­den nach­ge­wie­sene Kos­ten von bis zu 75.- Euro je Über­nach­tung und Per­son. Auf Wunsch ist die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale bei der Reser­vie­rung ei­nes Ho­tels behilf­lich.

Er­satz­teil­ver­sand

Kön­nen Ersatz­teile zur Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft des ver­si­cher­ten Fahr­zeu­ges an ei­nem aus­län­di­schen Scha­dens­ort oder in des­sen Nähe nicht be­schafft wer­den, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale da­für, dass der Fahr­zeug­nut­zer diese auf schnellst­mög­li­chem Wege er­hält, und trägt alle ent­ste­hen­den Ver­sand­kos­ten, nicht je­doch die Kos­ten der Ersatz­teile selbst.

Fahr­zeug­trans­port

Kann das ver­si­cherte Fahr­zeug nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall an ei­nem aus­län­di­schen Scha­dens­ort oder in des­sen Nähe nicht inner­halb von drei Werk­ta­gen fahr­be­reit ge­macht wer­den und über­stei­gen die vor­aus­sicht­li­chen Repa­ra­tur­kos­ten nicht den Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeu­ges, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale für den Trans­port des Fahr­zeu­ges zu ei­ner Werk­statt oder ei­nem ande­ren vom Fahr­zeug­nut­zer gewünsch­ten Ort und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten bis zur Höhe der Kos­ten, die für ei­nen Rück­trans­port an den stän­di­gen Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers anfal­len wür­den.

Liegt der Scha­dens­ort in Deutsch­land, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale da­für, dass der Fahr­zeug­nut­zer und seine mit­reisenden Fahr­zeug­in­sas­sen mög­lichst zusam­men mit dem Fahr­zeug zum Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers ge­bracht wer­den (Pick-up-Service).

Soll­ten die Insas­sen an ei­nen ande­ren Wohn­sitz als den des Fahr­zeug­nut­zers oder den Wohn­sitz der ver­si­cher­ten Per­son zurück­ge­lan­gen müs­sen, steht ih­nen die Leis­tung der Rück­fahrt nach Fahr­zeug­aus­fall ge­mäß des Punk­tes “Weiter- oder Rück­fahrt bei Fahr­zeug­aus­fall” ergän­zend zu.

Fahr­zeug­un­ter­stel­lung nach Fahr­zeug­aus­fall

Muss das ver­si­cherte Fahr­zeug

  • nach ei­ner Panne oder ei­nem Un­fall bis zur Wie­der­her­stel­lung der Fahr­be­reit­schaft oder der Durch­füh­rung des Trans­por­tes zu ei­ner Werk­statt oder
  • nach Dieb­stahl im Aus­land und Wie­der­auf­fin­den bis zur Durch­füh­rung des Rück­trans­por­tes oder der Ver­zol­lung bzw. Ver­schrot­tung

unter­ge­stellt wer­den, trägt der Ver­si­che­rer die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten, je­doch höchs­tens für zwei Wo­chen.

Fahr­zeug­ver­zol­lung und -ver­schrot­tung im Aus­land

Muss das ver­si­cherte Fahr­zeug inner­halb des Gel­tungs­be­reichs auf­grund ei­nes Total­scha­dens nach Panne, Un­fall oder Dieb­stahl ver­zollt oder ver­schrot­tet wer­den, über­neh­men wir die Erle­di­gung und die Kos­ten hier­für so­wie die Kos­ten des Trans­por­tes vom Scha­dens­ort zum Ein­stell­ort.

Da­mit im Zusam­men­hang ent­ste­hende Ein­stell­ge­büh­ren wer­den erstat­tet. Aus der Ver­schrot­tung anfal­lende Res­ter­träge wer­den an die ver­si­cherte Per­son aus­be­zahlt. Ge­päck und nicht gewerb­lich beför­derte La­dung las­sen wir zum Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers trans­por­tie­ren, wenn ein Trans­port zusam­men mit dem gewähl­ten Heim­rei­se­mit­tel nicht mög­lich ist. Die Kos­ten des Trans­por­tes über­neh­men wir bis zum Wert der Bahn­fracht.

Im Vor­feld ist die Frei­gabe der Kasko-Versicherung, des Leasing­gebers oder des Kfz-Brief-Inhabers ein­zu­ho­len.

Eine Ver­zol­lung oder Ver­schrot­tung er­folgt nicht, wenn gesetz­li­che Bestim­mun­gen dem ent­ge­gen­ste­hen oder das Fahr­zeug nach Dieb­stahl in frem­des Eigen­tum über­ge­gan­gen ist. Ein Dieb­stahl muss durch eine poli­zei­li­che Bestä­ti­gung nach­ge­wie­sen wer­den.

Fahr­zeug­ab­ho­lung nach Fah­rer­aus­fall

Kann das ver­si­cherte Fahr­zeug auf ei­ner Reise in­folge des To­des oder ei­ner län­ger als drei Tage andau­ern­den Erkran­kung oder Ver­let­zung des Fah­rers we­der von die­sem noch von ei­nem Insas­sen zurück­ge­fah­ren wer­den, sorgt die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale für die Rück­ho­lung des Fahr­zeu­ges zum stän­di­gen Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers und trägt die hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten.

Wird die Abho­lung nicht durch die ACV-Wohnmobil-Notrufzentrale orga­ni­siert, wer­den Kos­ten von 0,25 € je km zwi­schen dem Wohn­sitz des Fahr­zeug­nut­zers und dem Scha­dens­ort erstat­tet. Außer­dem wer­den die bis zur Rück­ho­lung ent­ste­hen­den durch den Fah­rer­aus­fall beding­ten Über­nach­tungs­kos­ten über­nom­men, bis zu ei­nem Be­trag von 75 € pro Per­son für höchs­tens 3 Nächte.

Mit­glied­schaft be­an­tra­gen

Sie möch­ten auch das um­fas­sende Leis­tungs­an­ge­bot des ACV in An­spruch neh­men? Dann fül­len Sie hier den An­trag aus und wer­den Mit­glied. Will­kom­men im Club!

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