| Rubrik: Pres­se­mit­tei­lun­gen emp­feh­len

Erhöhte Stau– und Unfall­ge­fahr an Ostern — Ret­tungs­gasse rich­tig bil­den

In Deutsch­land ist die Ret­tungs­gasse Pflicht

Stockt der Ver­kehr auf Auto­bah­nen und Außer­orts­stra­ßen mit min­des­tens zwei Fahr­strei­fen für eine Rich­tung, so muss nach § 11 Abs. 2 der StVO eine Ret­tungs­gasse gebil­det wer­den.

So bil­det man eine Ret­tungs­gasse:

  • Geschwin­dig­keit redu­zie­ren und genü­gend Sicher­heits­ab­stand zum Vor­der­mann bil­den.
  • Erst Blin­ker set­zen, dann zur Seite fah­ren.
  • Ver­kehrs­teil­neh­mer auf der lin­ken Spur müs­sen so weit wie mög­lich nach links. Alle Ver­kehrs­teil­neh­mer auf der rech­ten Spur ord­nen sich mög­lichst weit rechts auf der Fahr­bahn ein.
  • Laute Musik ver­mei­den, um her­an­na­hende Ein­satz­fahr­zeuge oder Durch­sa­gen hören zu kön­nen.
  • Blei­ben Sie im Fahr­zeug sit­zen und lau­fen Sie nicht auf der Auto­bahn umher.
  • Hal­ten Sie nach dem Durch­fah­ren des ers­ten Ein­satz­fahr­zeugs unbe­dingt die Ret­tungs­gasse frei.

Wer bei sto­cken­dem Ver­kehr keine Ret­tungs­gasse bil­det oder Ein­satz­fahr­zeuge mit ein­ge­schal­te­tem Blau­licht nicht unge­hin­dert vor­bei­lässt, dem droht ein Buß­geld von 20 Euro. Die Ret­tungs­gasse darf erst wie­der auf­ge­löst wer­den, sobald erkenn­bar ist, dass der Ver­kehr wie­der in Bewe­gung gerät und nicht mehr zum Still­stand kommt.