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Tipps für ein Dienstfahrrad für Arbeitnehmer

Ein Dienst­fahr­rad kann für Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber von Vor­teil sein, um nicht nur Zeit, son­dern auch Geld zu spa­ren. Lesen Sie hier, wie das Prin­zip funk­tio­niert und wie Sie Ihren Chef über­zeu­gen.

DienstfahrradWer mit dem Auto zur Arbeit fährt, muss im Berufs­ver­kehr oft mit Stau und Ver­spä­tun­gen rech­nen. Das macht schlechte Laune, ver­ur­sacht Stress und wirkt sich daher auch nega­tiv auf die Arbeits­leis­tung aus.

Wer statt­des­sen mit dem Fahr­rad zur Arbeit fährt, kommt aus­ge­gli­che­ner am Arbeits­platz an und hat neben­bei etwas für seine Gesund­heit getan.

Unter­neh­men kön­nen dies unter­stüt­zen, indem sie Mit­ar­bei­tern anstelle eines Dienst­wa­gens ein Dienst­fahr­rad zur Ver­fü­gung stel­len. Dabei pro­fi­tiert nicht nur der Arbeit­neh­mer, auch für den Arbeit­ge­ber gibt es viele Vor­teile.

Mit dem Dienst­fahr­rad spa­ren

Im Jahr 2012 wurde das Dienst­wa­gen­pri­vi­leg auch auf Fahr­rä­der aus­ge­wei­tet, seit­dem wer­den Fahr­rä­der und Autos steu­er­lich gleich­wer­tig behan­delt. Wie bei einem klas­si­schen Dienst­wa­gen­mo­dell kann also die Firma dem Arbeit­neh­mer ein Fahr­rad zur Ver­fü­gung stel­len und der Arbeit­neh­mer darf das Bike nicht nur dienst­lich, son­dern auch pri­vat nut­zen.

Und das kann sich bei einem hoch­wer­ti­gen Fahr­rad rich­tig loh­nen. Die pri­vate Nut­zung ist ein soge­nann­ter geld­wer­ter Vor­teil, den Sie als Arbeit­neh­mer mit einem Pro­zent des Lis­ten­prei­ses pro Monat ver­steu­ern müs­sen. Kos­tet das Dienst­fahr­rad neu zum Bei­spiel 2.500 Euro, so muss der Mit­ar­bei­ter monat­lich 25 Euro zusätz­lich ver­steu­ern, also 300 Euro im Jahr. Das Fahr­rad kos­tet den Arbeit­neh­mer damit im Jahr nur knapp über 100 Euro. Damit wird das Traum­fahr­rad plötz­lich erschwing­lich.

Gute Argu­mente für den Arbeit­ge­ber

Aber nicht nur für Sie als Arbeit­neh­mer, son­dern auch für Ihren Arbeit­ge­ber lohnt es sich aus meh­re­ren Grün­den, Ihnen ein Dienst­fahr­rad zur Ver­fü­gung zu stel­len:

    • Der Arbeit­ge­ber kann die Anschaf­fung und die lau­fen­den Kos­ten wie Ver­si­che­rung oder War­tung als Betriebs­aus­gabe abset­zen und zahlt damit weni­ger Steu­ern.
    • Ein Dienst­rad moti­viert den Mit­ar­bei­ter in ähn­li­cher Weise wie ein Dienst­wa­gen.
    • Wer mit dem Fahr­rad zur Arbeit kommt, ist fit­ter und arbei­tet pro­duk­ti­ver.
    • Dem Mit­ar­bei­ter bean­sprucht kei­nen Park­platz für einen Dienst­wa­gen oder den eige­nen Pkw.
    • Die Mög­lich­keit, ein Dienst­fahr­rad zu erhal­ten, erhöht die Attrak­ti­vi­tät des Arbeit­ge­bers für Bewer­ber und Mit­ar­bei­ter.
    • Über spe­zi­elle Anbie­ter für Dienst­fahr­rä­der redu­ziert sich der Ver­wal­tungs­auf­wand.

Wenn Sie Inter­esse an einem Dienst­fahr­rad haben, kön­nen Sie Vor­teile mit Ihrem Chef abwä­gen, die Dienst­fahr­rä­der für das Unter­neh­men und die Mit­ar­bei­ter haben könn­ten. Unter­stüt­zung erhal­ten Sie auch bei ver­schie­de­nen Anbie­tern für Dienst­fahr­rä­der wie Job​Rad​.org, die etwa über Kop­pe­ra­tio­nen mit Fahr­rad­händ­lern ver­fü­gen oder das Unter­neh­men mit Know-​how dabei unter­stüt­zen kön­nen, Dienst­fahr­rä­der für die Mit­ar­bei­ter anzu­bie­ten.

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Wel­ches Fahr­rad eig­net sich als Dienst­fahr­rad?

Moun­tain­bike, Renn­rad, E-​Bike, Las­ten­fahr­rad: Prin­zi­pi­ell sind alle Fahr­rad­mo­delle geeig­net. Mit wel­chem Fahr­rad­typ der Mit­ar­bei­ter letzt­end­lich aus­ge­stat­tet wird, ent­schei­det der Chef, schließ­lich gehört das Fahr­rad auch der Firma.

Im Gegen­satz zum Dienst­auto muss beim Dienst­fahr­rad für den Weg bis zur Arbeit kein Auf­schlag pro Kilo­me­ter ver­steu­ert wer­den. Wenn Sie sich aller­dings ein E-​Bike zule­gen, das schnel­ler als 25 Kilo­me­ter pro Stunde fährt, wird es steu­er­lich wie ein Dienst­wa­gen behan­delt.