Neue Pedelecs und E-Bike-Modelle für alle!

Elektrisch mobil? Geht doch! Die Fahrradindustrie produziert Pedelecs und E-Bikes für jeden Geschmack: vom Klapprad für Pendler bis zu Mountainbikes für große Touren. Wir stellen neue Modelle vor.

Die Zweirad-Branche steht unter Strom: 2019 wurden in Deutschland rund eine Millionen Fahrräder mit elektrischer Unterstützung  verkauft. Beim Verbraucher besonders beliebt: City und Trekkingräder. Für den Boom gibt  es gute Gründe: Pedelecs mutieren immer mehr zum Lifestyle-Accessoire und überzeugen auch  mit rationalen Vorzügen: Statistisch betrachtet ist jede zweite Pkw-Stadtfahrt kürzer als fünf  Kilometer – und auf solchen Distanzen ist das E-Bike nicht nur die schnellere, sondern auch die  umweltfreundlichere Alternative.

Citybikes

Das „Sinus iR8“ von Winora (2.999 Euro) und das „Canvas Neo 2“ von Cannondale (ab  3.399 Euro) zeigen das vielfältige Spektrum der Citybikes. Der Mittelmotor von Bosch ermöglicht dem „Sinus iR8“ ein Drehmoment von 50 Newtonmetern und richtet sich dank seiner aufrechten Sitzposition und Rücktrittbremse an die Generation 50  plus. Der Riemenantrieb und Nabelschaltung versprechen ein wartungsarmes E-Bike.

Mit einer vom Mountainbike inspirierten Sitzposition, kommt das sportliche Cannondale-Rad  daher. Der leistungsstarke Antrieb (75 Newtonmeter), der tief im Rahmen des Rades verbaut  ist und aufgrund dessen kurze Kettenstreben ermöglicht, sorgt für ein agiles Fahrverhalten.  Breite Gravel-Reifen verbessern die Performance auf Asphalt oder Waldwegen. Mit seiner  stylischen Optik richtet sich das Rad an ein jüngeres Publikum.
 

ACV VORTEIL

Fahrrad-Pannenhilfe

Alle ACV Mitglieder profitieren im Rahmen ihrer Mitgliedschaft vom Fahrradschutzbrief, der eine schnelle Pannenhilfe für Fahrradfahrer beinhaltet. Selbstverständlich sind auch alle E-Bikes und Pedelecs abgedeckt.

Wir sorgen für Reparatur oder Abschleppdienst und stellen Ihre Weiterfahrt zum Ziel oder Wohnort sicher. Weitere Informationen zum Fahrradschutzbrief finden Sie hier.

Mountainbikes

Das E-Bike „Goroc 4“ von Flyer (ab 4.799 Euro) richtet sich mit seinen Panasonic-Mittelmotor (90 Newtonmetern) an den sportlichen Fahrradfahrer. Der Schweizer Hersteller spricht in diesem Zusammenhang von einem Crossover-E-Bike, das Gelände- mit Alltagstauglichkeit verbindet.  Ein ab Werk installierter Gepäckträger und Lichtanlage unterstreichen die beschriebene  Alltagstauglichkeit.

Mit 180 Millimeter Federweg ist das E-Fully „Xduro Nduro 8.0“ von Haibike (6.999 Euro) für ambitionierte Moutainbiker entworfen worden. Highlight des Kraftprotzes: Das neue hauseigene Flyon-Konzept mit einem leistungsstarken Motor (120 Newtonmeter), einem speziellen Interface aus Display und Remote-Hebel sowie einem eigens entwickelten Carbonrahmen. Für Nachtfahrten ist außerdem eine Lichtanlage installiert. 
 

Pedelec oder E-Bike: Die Leistung macht den Unterschied

Auch bei der Technik schreitet die Evolution voran: Hochwertige Pedelecs verfügen in der Regel über einen 250-Watt-Mittelmotor, hydraulische Scheibenbremsen und formschön integrierte Akkus. Viele Modelle lassen sich auch als echte E-Bikes ordern: 500-Watt-Motoren erlauben dann Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h und lassen sie damit juristisch zu Mofas mutieren: Sie benötigen ein Versicherungskennzeichen und dürfen nur auf Radwegen fahren, die speziell für Mofas ausgewiesen sind. Mehr Leistung kostet aber auch mehr Strom – und wer sichergehen will, sollte sich sicherheitshalber einen Ersatzakku leisten. Die Investition von mindestens 250 Euro reduziert die Reichweitenangst ebenso wie das Risiko, sein stromloses Rad mühsam zur nächsten Steckdose strampeln zu müssen.

Ohnehin ist die elektrisch unterstützte Radelei kein ganz billiges Vergnügen, wenn man von den oft fragwürdigen Discounter-Schnäppchen mal absieht. Rund 2000 Euro sollte man beim Fachhändler für ein ordentlich verarbeitetes und technisch einwandfreies E-Bike mindestens anlegen – und auch die Wartungskosten liegen wegen der komplexen Elektronik und dem höheren Bremsenverschleiß höher als bei ausschließlich muskelbetriebenen Fahrrädern. 

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