Verkehrswende

Individuelle Mobilität darf kein Luxus für wenige Reiche werden. Die zu erwartenden Preissteigerungen, verursacht beispielsweise durch Kompensationszahlungen für den CO2-Ausstoß, müssen so aufgefangen werden, dass sie sozialverträglich bleiben. Im Rahmen der Verkehrswende ist eine kontinuierliche Technikfolgenabschätzung deshalb ebenso wichtig, wie der verantwortungsvolle Einsatz der politischen Lenkungskräfte, etwa im Bereich der Steuergesetzgebung.

Eine dem Klimaschutz dienende Verkehrswende erfordert Maßnahmen, die auf der Basis seriöser, wissenschaftlich belastbarer Daten und Fakten entwickelt werden. Hierfür ist eine neutrale Einschätzung der zu erwartenden Effekte notwendig. Emotional aufgeladene, mitunter auch ideologisch motivierte Diskussionen wie beispielsweise beim Thema Tempolimit müssen versachlicht werden. Hierzu gehört auch die kritische Betrachtung vermeintlicher Dringlichkeiten: Wenig relevante, wenig effektive oder gar unwichtige Maßnahmen müssen zugunsten solcher mit großer Wichtigkeit zurückgestellt werden. Fragen nach der Sinnhaftigkeit, Umsetzbarkeit, Verhältnismäßigkeit und schließlich Priorität der jeweiligen Maßnahme haben Vorrang vor rein wirtschaftlichen, politischen oder individuellen Interessen.

Der ACV ist auch während der aktuellen Pandemie-Situation für seine Mitglieder da! Die ACV Notrufnummer ist wie gewohnt rund um die Uhr zu erreichen, der ACV Service reduziert seine telefonische Erreichbarkeit auf Mo bis Fr von 8:00 bis 16:00 Uhr. Es kann vereinzelt zu Wartezeiten kommen. Weitere Informationen finden Sie hier.