Mikromobilität

E-Scooter, E-Boards oder One-Wheeler – immer mehr kleine E-Fahrzeuge sind unterwegs. Welchen Beitrag kann Mikromobilität bei der Lösung der Verkehrsprobleme lösen?

Grundsätzlich bieten die angesprochenen Fahrzeuge die Chance, Mobilität anders zu erleben als mit dem Auto. Viele der neuen Gerätschaften machen einfach Spaß. Für Touristen ergeben sich zudem neue Möglichkeiten, das Reiseziel komfortabel zu erkunden, ohne lange Fußmärsche. Tatsächlich verursachen Elektrokleinstfahrzeuge (EKF) aber auch zunehmend Probleme. Unsere Infrastruktur ist für sie oft nicht geeignet. Hinzu kommt Fehlverhalten der Fahrzeugnutzer, sei es durch Unkenntnis der Regeln oder durch Vorsatz, Stichwort Alkohol. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Elektroantriebe nahezu geräuschlos arbeiten. Das kann zu Schrecksituationen mit Fußgängern führen. Inwieweit EKF tatsächlich etwas zur Lösung von Verkehrsproblemen beitragen können, wird sich zeigen. Eine reine Spaßnutzung, wie wir sie vielfach beobachten können, hilft hier jedenfalls nicht weiter. Wenn es gelingt, EKF sinnvoll in bestehende Verkehrssysteme zu integrieren, könnte dies hingegen schon eine Verbesserung bewirken. E-Scooter beispielsweise könnten bei der Anbindung von Bahnstationen am Stadtrand helfen.

Der ACV ist auch während der aktuellen Pandemie-Situation für seine Mitglieder da! Die ACV Notrufnummer ist wie gewohnt rund um die Uhr zu erreichen, der ACV Service reduziert seine telefonische Erreichbarkeit auf Mo bis Fr von 8:00 bis 16:00 Uhr. Es kann vereinzelt zu Wartezeiten kommen. Weitere Informationen finden Sie hier.